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SP 2.0

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Re: SP 2.0

Beitrag von Chauvelin am So Jan 09, 2011 9:25 am

"Ja gern", erwiderte er bei ihrem Angebot und folgte ihr.
Chauvelin sah sich interessiert um.
Das Haus war in seinen Augen riesig.
Sie hatten vier Räume gehabt: Das Schlafzimmer seiner Eltern, sein Zimmer, die Küche und das Wohnzimmer - und alle Zimmer waren sehr klein.
Als Toilette diente ein Eimer und dann hatten sie eine Badezuber zum Waschen gehabt.
Aber hier gab es so viele Zimmer und so viele Sachen.

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Re: SP 2.0

Beitrag von Laila Faye Alcatraz am So Jan 09, 2011 9:30 am

Laila lächelte leicht, als sie seinen staunenden Blick sah.
"Komm mit, in den Garten", meinte sie lächelnd und brachte ihn in den Garten. Er war sehr gepflegt und bot eine herrliche Spielwiese für Fang- und Versteckspiele.
"Was möchtest du machen? Ich bin mit meiner Führung fertig", stellte sie dann lächelnd fest.
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Re: SP 2.0

Beitrag von Chauvelin am So Jan 09, 2011 9:36 am

Chauvelin sah sich den Garten an. Er war wirklich riesig. Der Garten bbei seinem Alten Haus war bestenfallsfünf Schritt groß.
"Wo sind die Ratten?", fragte er leicht irritiert, da er nirgends welche sah.
In dem Garten seiner Familie war immer mindestens eine Ratte, mit der er gespielt hatte - das vermisste er. Er mochte sie.
Plötzlich raschelte es hinter ihm und hörte das altbekannte Fauchen einer Katze.
Er wusst nicht warum, aber Tiere mochten ihn nicht, dabei hatte er ihnen nie etwas getan. Nur die Ratten mochten ihn.
Er wich zurück, als sie auf ihn zukam und nach ihm Kratzen wollte.
"Bitte nimm sie weg", bat er Laila - wenn er sie anfassen würde, würde sie ihn nur beißen und Kratzen.
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Re: SP 2.0

Beitrag von Laila Faye Alcatraz am So Jan 09, 2011 10:08 am

"Julie?", fragte sie verwundert und hob die graue Katze hoch, die sich an sie schmiegte.
"Julie ist normalerweise sehr freundlich. Ich habe sie noch nie fauchen hören."
Sie setzte die Katze wieder ab und scheuchte sie weg.
"Ratten haben wir keine. Mama sagt, sie übertragen Krankheiten. Einmal hatten wir mal eine und Mama hat sich aufgeführt, als hätte das Tierchen einzig und allein den Auftrag, sie umzubringen. Ich verstehe es nicht, aber gut, wenn sie meint...Seitdem ist auch ein ganzes Katzenheer hier, um das Haus "ungezieferfrei" zu halten, wie Mama sagt."
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Re: SP 2.0

Beitrag von Chauvelin am So Jan 09, 2011 10:30 am

Chauvelin erschauerte leicht - noch mehr von den Katzen? Dann war es ja ein wahres Wunder, dass er noch heil geblieben ist.
"Tiere mögen mich nicht. Nur die Ratten beißen mich nicht, deshalb spiele ich mit ihnen. Bei uns gab es immer ganz viele. Auf der Straße, aber auch im Garten. Wir haben mit ihnen Wettrennen gemacht oder gewettet, wer die meisten fing", meinte er, sah sich nun aber etwas unbehaglich um, als könne das "Katzenheer" jeden Moment hier auftauchen.
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Re: SP 2.0

Beitrag von Laila Faye Alcatraz am So Jan 09, 2011 10:40 am

"Oh. Dann werde ich Mama sagen, dass sie die Katzen ihren Freundinnen geben soll. Lieber ein paar Ratten, als dass du zerkratzt wirst", meinte sie fürsorglich und schob Chauvelin sanft wieder ins Haus.
"Da drin sind die Katzen nicht so oft. Und dann gehst du eben nur mit Cal oder mir in den Garten. Uns mögen die Katzen, wenn wir nicht gemein zu ihnen sind."
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Re: SP 2.0

Beitrag von Chauvelin am So Jan 09, 2011 10:49 am

"Merci", erwiderte Chauvelin und folgte Laila ins Hausinnere.
Dort lief ihnen das blonde Mädchen von damals über den Weg.
"Bonjour", grüßte er sie höflich.
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Re: SP 2.0

Beitrag von Laila Faye Alcatraz am So Jan 09, 2011 10:53 am

Cal sah zu ihm und kächelte freundlich.
"Salut, Chauvelin. Papa hat uns schon alles erzählt", erklärte sie mit einem freundlichen Lächeln.
"Fühlst du dich bisher bei uns wohl?"
Cal lies ihren Blick zwischen dem Jungen und ihrer Schwester hin und her wandern und ein schalkhafter ausdruck trat auf ihr Gesicht.
"Ihr zwei gebt ein niedliches Pärchen ab", bemerkte sie vergnügt.
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Re: SP 2.0

Beitrag von Chauvelin am So Jan 09, 2011 11:03 am

"Oui, das tue ich", meinte Chauvelin, als Cal ihn fragte, ob er sich hier wohl fühlte.
"Es ist ein sehr großes Haus und ir besitzt viele Bücher", gab er zu.
Als Cal meinte, sie gäben ein süßes Paar ab, schüttelte er leicht den Kopf.
"Non, ich bezweifle es", erwiderte er relativ ernst.
Er hatte seit Monaten nicht wirklich Spaß gehabt und so hatte er auch im Moment nur wenig Sinn für Scherze.
Außerdem trauerte er noch immer um seine Eltern.
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Re: SP 2.0

Beitrag von Laila Faye Alcatraz am So Jan 09, 2011 11:07 am

Cal lachte leise, als er von dem großen haus und den vielen Büchern sprach.
"Das sind die Schützlinge von Papa und Laila. Wenn jemand ihnen etwas antut, dann bekommt man es mit den beiden zu tun, sei also gewarnt."
Sie bemerkte natürlich, dass Chauvelin weiterhin ernst, fast etwas traurig blieb, also wurde auch sie ernster.
"Sollen wir dich allein lassen?", fragte Laila schließlich sanft. Chauvelin schien zu nichts Lust zu haben. Er musste sich wohl einfach noch eingewöhnen.
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Re: SP 2.0

Beitrag von Chauvelin am Mo Jan 10, 2011 7:27 am

Chauvelin nickte leicht.
Er würde gern Violine spielen, aber dann musste er immer an seine Eltern denken und weinen - deshalb hatte er die letzten Tage nicht mehr gespielt.
Nur usste er auch nicht, was er sonst machen sollte. Ihm erschien alles andere so langweilig und sinnlos...
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Re: SP 2.0

Beitrag von Laila Faye Alcatraz am Mo Jan 10, 2011 8:08 am

Laila wusste langsam nichts mehr mit Chauvelin anzufangen. Er schien zu nichts Lust zu haben...
"Es müste gleich Mittagessen geben. Geh doch schonmal vor", meinte Cal mit einem Lächeln an Chauvelin gewandt. Dann ging sie langsam mit Laila nach und erzählte ihr, was ihr Vater ihr eben erzählt hatte. Laila war zu tiefst erschüttert und verstand Chauvelin plötzlich - nur wie sollte sie ihn davon ablenken?
"Freunde dich ein wenig mit ihm an und gewinne sein Vertrauen. Es wird ihm sicher gut tun, eine Vertraute hier im Haus zu haben, denn was Mama angeht, wird er nicht viel zu lachen haben. Außerdem finde ich wirklich, dass ihr beide ein niedliches Paar abgebt."
Laila knuffte ihre Schwester leicht in die Seite und lief rasch zu Chauvelin, er schon fast im Speisezimmer war.
"Wunder dich nicht, wenn Mama böse guckt. Wir kommen alle nicht mit ihren me4rkwürdigen Einstellungen klar. Ignorier sie einfach, so gut du kannst."
Tatsächlich sah ihre Mutter missbilligend auf Chauvelin herab, aber Laila schob sich demonstrativ beschützend zwischen den Blick ihrer Mutter und Chauvelin und setzte sich dann zum Essen neben ihn an den Tisch.
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Re: SP 2.0

Beitrag von Chauvelin am Mo Jan 10, 2011 8:38 am

Chauvelin bemerkte kurz darauf, was Laila meinte, als sie ihn so herblassend ansah. Wie die Adligen...
"Sie will zu den Adelskreisen gehören, nicht war. Die haben mich auch immer so angeschaut", meinte er nur, was auch stimmte. Er hatte oft bei Festen seinem Vater geholfen.
"Sie sieht in mir nichts weiter als ein Gossenjungen, der nicht ins Bild passt. Wie sie wohl schauen würde, wenn as Hausmädchen nicht mehr da wäre? Wenn sie selbst aufwaschen, koschen, putzen und alles tun müsste. Sie würde zugrunde gehen. Dann merken sie erst, was einfach Leute sich abmühen müssen", stellte er nüchtern fest, als die Mutter gerade nicht im Zimmer war.
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Re: SP 2.0

Beitrag von Laila Faye Alcatraz am Mo Jan 10, 2011 9:00 am

"Ich weiß, aber wir müssen uns alle mit ihr abmühen. Cal meinte, als ich auf die Welt kam, hätte ich die ganze Zeit nur geschrien, als hätte ich eine angeborene Abneigung gegen sie. Aber nciht nur, dass ihr merkwürdiges Bestreben ziemlich lächerlich ist, es ist auch äußerst lästig."
Sie lächelte ihn beruhigend an.
"Du musst nicht die ganze Zeit bei ihr sein. Ich meide sie auch. Und wie gesagt: Die Abstellkammer eignet sich hervorragend, um sich vor ihr zu verstecken, denn die würdigt sie nichtmal eines Blickes. Zu der Sache mit den hausmädchen: Nun, sie würde Papa, Cal und mich umherscheuchen, damit wir das machen, sich auf das Sofa legen und beschweren, dass sie völlig erledigt ist und sich doch gefälligst jemand darum kümmern soll, dass ein neues Hausmädchen eingestellt wird, weil sie dieser unsäglichen Belastung nicht lange gewachsen ist."
Cal hatte zugehört, lachte leise und ahmte ihre Mutter übertrieben theatralisch nach.
"Oh nein, Charles, schaff mir diese lästigen, ungezogenen Mädchen vom Leib!", beklagte sie sich mit näselnder Stimme und legte überspitzt den Handrücken in einer dramatischen Geste an die Stirn. Dann beigte sie den Kopf so, dass ihr die Locken ins gesicht fielen und nahm ein einzelnes Haar heraus.
"Was nist das! Mein Haar ergraut bereits, weil diese schrecklichen Kinder mir den letzten Nerz (Ja, Nerz Wink) rauben! Du musst unbedingt eine strengere Guvernante einstellen, jag die alte vor die Tür. Hach, diese Mädchen! Sie kosten und kosten und KOSTEN!"
Cals Stimme hatte sich dramatisch gesteigert, während sie übertrieben arrogant auf und ab stolzierte und schließlich erstarrte.
"Nein, was soll das? Die Kleine schreibt schon wieder? Und die Große übt erneut dieses Hurengewerbe der Schauspielerei aus? Nein, welch Scham, welch Schande, so kann ich sie ja nie an Männer von guter herkunft verschachern! Wie konnte nur ICH zwei so verdorbene Geschöpfe zur Welt bringen? Gott, welch Sünde habe ich begangen, so gestraft zu werden? Hach, nein, ich muss vergehen!"
Sie sprach immernoch äußerst überspitzt, fasste sich mit aufgerissenen Augen an die Brust, torkelte, wobei sie wieder die Hand theatralisch an die Stirn legte und sang dann dekorativ zu Boden.
hinter ihnen ertönte Applaus und Lailas Vater trat ein.
"Wirklich, äußerst treffend", stellte er amüsiert fest.
"Du brauchst nur noch eine Perücke mit roten Locken und ich würde fast denken, Michelle würde vor mir stehen."
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Re: SP 2.0

Beitrag von Chauvelin am Mo Jan 10, 2011 9:40 am

Jetzt hätte die Mutter kommen müssen xD ... ich LASS sie kommen xP
__________________________________________________________
Chauvlin sah dem Ganzen zu und lächelte kurz.
Ja, so schätzte er die Mutter der beiden auch ein. Erschöpft von nicts. Und dann regten sie sich auf, wie anstrengend solch ein Ball ist, während die Angestellten umherhetzten, um am Besten jeder zur gleichen Zeit ein Getränk zu bringen, wobei man einen herablassenden Blick erntete.
So waren sie...
Seine Gedanken wurden unterbrochen, als die Stimme der Mutter lospolterte - sie hatte wohl alles gesehen.
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Re: SP 2.0

Beitrag von Laila Faye Alcatraz am Mo Jan 10, 2011 10:06 am

Cal zuckte zusammen, als ihre Mutter losschimpfte.
"Jestzt steh auf, du schreckliches Kind!", schimpfte sie.
"Wälzt sich auf dem Boden rum, das geht doch nicht!"
Cal und Laila verdrehten fast zeitgleich die Augen, als ihre Mutter so schimpfte - und sie schimpfte und sie schimpfte. Ihre Mutter schimpfte über alles und jeden, aber ganz besonders über Chauvelin, den Laila - als es ihr zu viel wurde - aggressiv in Schutz nahm und ihre Mutter in Grund und Boden schimpfte, bis sichte völlig entrüstet, das Zimmer verlies.
Chauvelin und Laila freundeten sich tatsächlich an. Sie brachte ihm das Lesen und schreiben vollends bei und die Rhethorik, genauso wie Latein und Englisch, allerdings stellte sich Chauvelin im Lateinischen als unzumutbarer Derwisch heraus, sodass sie schließlich mit ihm beschloss, den Lateinunterricht abzubrechen. Ansonsten war er sehr neugierig und lernte gut und schnell bei ihrem Vater und ihr - und ein bisschen Schauspiel bei ihrer Schwester. Wie man Emotionen verbarg, wie man falsche Absichten vortäuschte...
Aber vor allem Laila vertraute ihm bald alles an. Jede neue Fabel, die sie schrieb, trug sie zuerst ihm vor und besprach sie mit ihm, verbesserte sie unter Umständen auch. Es gab kein Geheimnis, das Laila hatte, das sie Chauvelin nicht anvertraut hätte. Manchmal wusste sie wohl selbst nicht so gut über ihre Gedankengänge bescheid, wie Chauvelin.
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Re: SP 2.0

Beitrag von Chauvelin am Mo Jan 10, 2011 10:56 am

Chauvie: Ein Hoch auf den Latein-Crashkurs von Lamia Jubel
_____________________________________
Chauvelin hatte sich nach anfänglicher, recht großer Distanz eingelebt, auch wenn es zwischen ihm und der Mutter der beiden öfters Reibereien gab, wenn sie ihn Gossenkind schimpfte und er sie dann als Pseudoadlige bezeichnete. Beide waren Sturköpfe und Chauvelin schaffte es bei ihr nicht, seine Meinung hinterm Zaun zu halten - weil er es nicht wollte.
In seinen Augen war sie keinen Deut besser, als die Mörder seiner Eltern - vielleicht sogar noch schlimmer.
aber da er sowieso die meiste Zeit mit Laila oder dem Unterricht beschäftigt war, kamen sie sich nicht so oft in die Quere. Manchmal ließ er auch einfach das Mittagessen ausfallen und lernte - er hatte noch immer kein Problem, einige Mahlzeiten auszulassen.
Deshalb wurde er zwar auch manchmal von Charles getadelt und obwohl er sich danach zu bessern versuchte, ließ hn Charles' Tadel kalt, wenn er sich im Recht wägte.
Ab und an verschwand er seit etwa einem halben Jahr in seine alte Wohngegend, gab bettelnden sein Taschengeld und spielte mit den Ratten.
Seine Bitte, eine als Haustier zu halten, war energisch abgelehnt worde und das Katzenheer regiergte noch immer das Anwesen, weshalb es vorkam, dass er nicht selten mit Biss- und Kratzspuren aus dem Garten kam. Im Sommer gesellten sich noch zahlreiche Wespen- und Bienenstiche hinzu und merkwürdigerweise bekam ständig er zielsicher Vogelmist ab, weshalb er sich angewöhnt hatte, bei längeren Aufenthalten im freien einen breitkrempgen Hut zu tragen, den er im Notfall einfach absetzen konnte. Er konnte sich schließlich nicht immer und überall die Haare waschen.
Als die Mutter von den beiden auf die glorreiche Idee kam, wie die anderen Adligen sich einen oder zwei Pudel anzuschaffen, protestierte er energisch - ein Streitgrund, der auch jetzt noch vorherrschte.



Heinrich hatte in allo den Jahren zurückgezogen und lernte immerzu, wie sein Vater es verlangte.
Seine Mutter war angeblich wenige monate nach seiner Geburt gestorben und seine Stiemuter mied er.
Sein Freund Cheval war eines Tages spurlos verschwunden und somit sein einziger Spielgefährte dahin.
Also lernte er.

[img][/img]

Auch Percys Unterricht wurde zunehmend intensiver: Philosophie, Politik, Pferdezucht und Buchhaltung ergänzte den anderen Unterricht. Auch Fechten und der Umgang mit Gewehr und Pistole waren dabei.
Antony sah er zu seinem Leidwesen nicht mehr allzuoft.
Außerdem hatte nun seit geraumer Zeit sein vater gesundheitliche Probleme und er besuchte nur noch selten Bälle. Oft ging percy allein und wurde von einem Angestellten gebracht und abgeholt, wenn sie in der Nähr von London waren.
Vor etwa drei Wochen hatte er seinen 14. Geburtstag gefeiert.
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Re: SP 2.0

Beitrag von Laila Faye Alcatraz am Mo Jan 10, 2011 11:17 am

Laila drückte Chauvelins Hand leicht und lehte sich an ihn.
Ihre Mutter war gegen die Pudel heftig allergisch gewesen und nun gestorben. Natürlich hatte sie sie genervt, aber sie war immernoch ihre Mutter gewesen und den Tot so nah zu erleben, ertrug sie kaum.
"Versprich mir, dass du mich immer vor allem Tod in meiner Umgebung bewahren wirst", bat sie Chauvelin leise. Sie war vor einigen Tagen 13 geworden.
"Der Tod ist widerich."
Sie verlies eng an Chauvelin geschmiegt den Friedhof. Cal musste gleich wieder zum Theater und so hoffte sie, dass Chauvelin bei ihr bleiben würde.
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Re: SP 2.0

Beitrag von Lamia Lacrima am Mo Jan 10, 2011 11:22 am

Lamia starrte noch immer auf das Grab ihrer Mutter. Da drüben war eben eine Beerdigung gewesen und nun gingen die Leute wieder. Die Mutter von zwei Mädchen, hatte sie mitbekommen, aber sie schienen nicht wirklich zu trauern. Sie dagegen hatte Mühe, nicht wieder in Tränen auszubrechen. Ihre Mutter hatte sie schlicht allein gelassen!
Sie drehte sich mit gesenktem Kopf um und trat wieder den heimweg an. Eigentlich hatte sie nur einkaufen sollen, aber sie hatte hier ihre Mutter besuchen müssen!
Lamia war ebenfalls 13. Schnellen Schrittes bemerkte sie, wie sie verfolgt wurde und lief noch schneller. Zu Hause verscheuchte ihr Vater dann den jungen Mann, der sie verfolgt hatte wütend, mit den Worten, dass er keine Dirne in seinem Hause dulden würde. Danach durfte sie sich wieder lange Vorträge über Tugend und Keuschheit anhören und dann das Essen machen. Seitdem ihre Mutter tot war, musste sie den ganzen Haushalt allein bewältigen.
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Re: SP 2.0

Beitrag von Chauvelin am Di Jan 11, 2011 7:21 am

Chauvelin berührte der Tod der Mutter der beiden kein wenig - im Gegenteil. Er verspürte eine Art... Erleichterung und Befriedigun. Nun würde sie ihn nie wieder so abwertend ansehen. Er lebte, während sie nun bleich und kalt unter der Erde lag.
Aber er ließ sich das nicht anmerken, denn die anderen schienen ehrlich traurig zu sein.
Sanft legte er tröstend seinen Arm um Laila.
"Ich weiß nicht, ob ich das kann", sagte er ehrlich.
Es brodelt. Eine Revolution scheint greifbar nah - und dabei wird es tote geben", meinte er leise.
"Doch ich tue mein Bestes, damit du vor ihm bewahrt wirst", sagte er.#"Und dass der Tod nicht in deine Nähe kommt", meinte er.
Aus den Augenwinkeln sah er ein Mädchen davonhasten. Sie kam ihm bekannt vor, doch er sah zu kurz ihr Gesicht, um sie zu erkennen.
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Re: SP 2.0

Beitrag von Laila Faye Alcatraz am Di Jan 11, 2011 7:53 am

"Danke", nuschelte Laila leise und ging eng an Chauvelin geschmiegt mit ihm nach Hause, wo sie erstmal die Hunde wieder zurück zum Züchter bringen lies und bat darum, dass man nachdachte, wie man das Katzenheerdezimieren könnte. Dann holte sie ihre Mappe und lies sich neben Chauvelin vor dem Kaminfeuer nieder und legte ihnenbeiden eine Decke um.
"Hab ich dir eigentlich schonmal gesagt, wie dankbar ich dafür bin, dass du trotz Mama immernoch hier bist?", fragte sie ihn leise und öffnete die Mappe, um ihre neusten Werke heraus zu holen.
"Ich hoffe, Papa heiratet nicht wieder - außer er verliebt sich. Papa war 5 und Mama 2 als sie verlobt worden waren."
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Re: SP 2.0

Beitrag von Chauvelin am Di Jan 11, 2011 8:44 am

Chauvelin lächelte leicht.
"Ich bin euch dankbar dafür, dass ihr mich aufgenommen habt. Ansonsten wäre ich damals wohl erfroren", meinte er.
"Ich war mir nicht einmal sicher, ob dein Vater sich noch an das Versprechen, das er meinem Vater damals gab", gab er zu.
"Aber ihr habt mich herzlich aufgenommen. Dafür war ich immer dankbar", meinte er ehrlich.
"Manchmal gehe ich aber zurück zu unserem Haus. Dort habe ich meine Mutter damals begraben, weil das Geld für den Friedhof nicht reichte - und nun will ich ihre Ruhe nicht stören, nur damit sie auf dem Friedhof liegt", meinte er.
Das Haus wurde nicht wieder bewohnt, also wird niemand sie stören... in drei Woche ist ihr 4. Todestag", verriet er ihr.
Als sie meinte, ihre Eltern seien verlobt worden, schüttelte er leicht den Kopf.
"So etwas würd ich meinen Kindern nie antun", meinte er ehrlich.
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Re: SP 2.0

Beitrag von Laila Faye Alcatraz am Di Jan 11, 2011 9:45 am

"Papa hat es sicher nicht vergessen. Wann immer du ihn um Hilfe bitten wirst, wird er alles in seiner Macht stehende tun, um dir diese Hilfe zu gewähren."
Sie lächelte ihn aufmunternd an und hörte ihm zu.
"Wenn du möchtest...dann komme ich in drei Wochen mit dir mit", bot sie ihm leise an. Als er meinte, er würde das mit seinen Kindern nicht machen, lächelte sie leicht und nickte.
"Da bin ich ganz deiner Meinung. Ich bin froh, nicht verlobt zu sein. Papa wollte das nicht, weil er der Meinung war, dass man sich zumindest mögen sollte, sonst kann das keine gute Ehe sein. Wir haben Mama zwar alle nicht sonderlich leiden können, aber stell dir vor, wie sie sich gefühlt haben muss, wenn niemand sie mag. Und dann kommst du daher und wir mögen dich alle sofort lieber, als sie. Irgendwie etwas deprimierend. Dabei wollte sie sicher immer das Beste für Cal und mich, wenn gleich ich froh bin, dass sie keinen geeigneten Adligen als Ehemann gefunden hat, nur hielt sie etwas anderes für das Beste, als wir."
Sie seufzte leise und öffnete die Mappa.
"Egal, nun ist sie tot. Ich les dir meine neusten Fabeln vor. Und wenn wir älter sind, können wir die punlizieren, irgendetwas versuchen, um die Leute vollends wachzurütteln."
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Re: SP 2.0

Beitrag von Chauvelin am Di Jan 11, 2011 10:11 am

Egal, nun ist sie tot. Ich les dir meine neusten Fabeln vor. - ein Themensprung xD
__________________________
Chauvelin nickte leicht.
"Doch unschuldig war sie daran nicht", erwiderte er.
"Ich mag deine Fabeln - sie werden sicher viele Leser finden. Du hast wirklich großes Talent", meinte er mit einem leichten Lächeln.
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Re: SP 2.0

Beitrag von Laila Faye Alcatraz am Di Jan 11, 2011 10:23 am

Das ist nunmal Laila XD
___
Laila wurde vor Freude ganz rot, als er meinte, sie hätte Talent und dass er ihre Fabeln mögen würde.
"Danke", meinte sie leise und umarmte ihn mit einem Arm leicht. Dann kuschelte sie sich zufrieden an ihren Vertrauten und begann, ihm einige Fabeln vorzulesen.
"Jetzt, wo endlich der Stick-, Näh-, Strick-, Häkel- und was-weiß-ich-was-noch-Unterricht wegfällt, hab ich mehr Zeit für dich und für die Fabeln."
Mit dem Sprachunterricht war sie inzwischen fertig, da sie ein solches Geschick bewiesen hatte, dass sie die wichtigsten Sprachen fließend beherrschte. Geschichte betrieb sie inzwischen nur noch im Selbststudium, was einzelne Aspekte betraf und die Geschichte anderer Länder. Religion und Theologie hatte sie ohnehin schon lange in den Wind geschossen.
Rhethorik hatte sie zwar gelernt, aber sie wandte es selten an. Philosophie war das Einzige, womit sie sich wirklich noch viel beschäftigte. Philosophie in Verbindung mit Anthropologie und Politik. Das Ergebnis waren ihre Fabeln, die inzwischen schon sehr zahlreich geworden waren. Ihre ersten Fabeln hatte sie inzwischen in einer schöneren Schrift in eine Kladde abgeschrieben, aber täglich wurde der Berg der zu übertragenden Schriften größer.
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Re: SP 2.0

Beitrag von Chauvelin am Di Jan 11, 2011 10:55 am

Chauvelin, lächelte leicht, als er ihre Freude sah und hörte ihrer Fabel schweigend und interessiert zu.
"Diese ist die wirklich sehr gut gelungen. Ich habe darin nichts entdeckt, das man ändern müsste", sagte er.
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