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Beitrag von Chauvelin am Di Jan 04, 2011 12:07 pm

"Deines auch!", meinte er begeistetrt.
"Machen wir eines zusammen!", schlug er begeistert vor.
Ind der zwischenzeit suchten Chauvelins Mutter und Lamias Vater den Lden hektisch nah Chauvelin ab.

Chauvelin


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Beitrag von Lamia Lacrima am Di Jan 04, 2011 12:12 pm

"Au ja!", strahlte Lamia begeistert und begann, mit ihm zusammen ein schönes Bild zu legen. Ihre ganze Umgebung hatte sie schon lange vergessen.

"Schatz?", ertönte es innen die Treppe runter und Lamias Mutter kan rach runter. Sie sah sehr besorgt aus, wie ein eufgescheuchtes Huhn.
"Lamia ist nicht mehr oben, hat sie sich wieder zu dir runter geschlichen?"
Lamias Vater sah sie ratlos an.
"Wir suchen gerade den Sohn von Madame Chauvelin, Lamia haben wir dabei noch nicht entdeckt."
Lamia Lacrima
Lamia Lacrima


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Beitrag von Chauvelin am Di Jan 04, 2011 12:36 pm

Chauvelin betrachtete das große Bild, dass sie gelgt hatten, zufrieden.
Dann hörte er plötzlich seinen Namen.
"Oh, Mama sucht mich", stellte er fest.
"Wir gehen zurück", schlug er vor.
Chauvelin
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Beitrag von Lamia Lacrima am Di Jan 04, 2011 12:43 pm

"Ok", meinte Lamia einverstanden und ging mit Cheval wieder in den Laden. Ihre Mutter schrie erleichtert auf, als sie sie sah und schloss sie erleichtert in die Arme.
"Das wird noch ein Nachspiel haben!", drohte ihr Vater verärgert, während ihre Mutter sie hochhob.
"Tschüss, Cheval, bis hoffentlich bald", verabschiedete sie sich, trotz der Worte ihres Vaters, vergnügt.
Ihre Mutter trug sie hoch und sperrte sie erstmal in die kleine Kammer, die inzwischen ihr Zimmer war. Völlig ratlos, was sie getan hatte, setzte sie sich auf den Boden und spielte mit ihren Schnürsenkeln.
Lamia Lacrima
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Beitrag von Chauvelin am Do Jan 06, 2011 6:17 am

"Cheval! Du darfst nicht einfach ausreisen!", schimpfte seine Mutter.
"Du hast gesagt: Nichts anfassen, also bin ich und Lamia nach draußen", erwiderte Chasuvelin sich keiner Schuld bewusst und seine Mutter seufzte.
"Das nächste mal sag es mir, wenn du rausgehst", meinte sie mit noch immer strengen Unterton und ging dann mit ihm nach Hause.
Chauvelin
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Beitrag von Lamia Lacrima am Do Jan 06, 2011 6:42 am

Von da ab schlossen ihre Eltern Lamia in ihr Zimmer ein. Sie stellten ihr einen Nachttopf hin und morgens eine Schale Wasser und ein halbwegs sauberes Tuch zum Waschen. Ansonsten durfte sie nur zum Essen ihr Zimmer verlassen, aber auf keinen Fall runter in den Arbeitsbereich ihres Vaters, was die kleine Lamia natürlich sehr bedauerte. Es war langweilig, den lieben langen Tag nur im Zimmer zu sitzen und durch das Fenster auf das Treiben hinaussehen zu können.
Als sie älter und "brauchbarer" wurde, durfte sie sich immerhin in der Wohnung frei bewegen, allerdings musste sie immer bei ihrer Mutter sein, da diese ihr nun alles beibrachte, was sie für wichtig für ein Mädchen erachtete: Kochen, putzen, schneidern und so weiter und so fort...
Lamia Lacrima
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Beitrag von Chauvelin am Fr Jan 07, 2011 3:26 am

Chsuvelin hatte mehr Glück. Er durfte sich frei bewegen, nur allein hinaus durfte er nicht und seine Mutter nahm ihn eine ganze Weile nicht mehr mit einkaufen.
Er bedauerte, dass er Lamia nicht mehr sah, fand aber recht bad andere Freunde, mit denen er Rattenrennen veranstaltete, sich raufte oder sie einige Kinderspiele spielten.
Er war fast jeden Tag draußen und sein Vater hatte begonnen, ihm das Spiel auf der Violine beizubringen.

Percy verbrachte den lieben langen Tag mehr oder weniger freiwillig mit Unterricht. Höfische verhaltensregeln, lesen, schreiben, Rechnen, reiten, feschten, tanzen und er bekam auch Unrricht, der sich nur u Mode. Die Familie blakeney gab seit jeher den Ton in der Mode des londoner Adels an und damit dies so blieb, musste er natürlich alles darüber lernen.
So traf er auch auf Antony - der Sohn eines Freundes seines Vaters, der nach einiger Zeit mit ihm zusammen Unterrcht im Fechten, reiten und tanzen bekam.
Ansonsten sahen sie sich fast nie, aber Percy war jedes Mal froh, Antony zu sehen, denn diesen mochte er sehr gern.
Als sie sechs Jahre alt waren, kündigtenn ihre Eltern an, sie zum ersten mal mit zu einem Ball zu nehmen, wo sie beweisen sollten, was sie gelernt hatten.

Heinrich saß missmutig in seinem Zimmer und las in einem Buch, dass die Geschichte von Paris enthielt.
Die Anfänge, die Schlachten und wie es zu seinem heutigen Ruhm kam.
Er durfte nur selten draußen mit anderen spielen, sondern musste immer nur lernen.
Deswegen hatte er auch niemanden, mit dem er hätte spielen können.
Nur manchmal spielte er mit einem Jungen namens Cheval, wenn er diesen antraf.
Chauvelin
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Beitrag von Laila Faye Alcatraz am Fr Jan 07, 2011 9:02 am

Laila stellte sich wesentlich geschickter an als Cal, was das Lesen und Schreiben anging. Dafür hatte diese keinerlei Probleme mit den Benimmregeln. Nicht, dass Laila sich diese Regeln nicht merken konnte, im Gegenteil, sie konnte nicht vergessen, was ihr bei den Sprachen, die inzwischen der Magister ihr voller Begeisterung beibrachte, zu Gute kam, viel mehr missachtete sie diese Benimmregeln mutwillig. Sie scherte sich keinen Deut darum, wie man sich verhalten sollte. Wenn ihre Mutter eine Gesellschaft hatte, war sie ohnehin nur selten erwünscht, wenn sie doch mal anwesend sein durfte, zog sie sich meist freiwillig zurück. Auch von den anderen Kindern. Sie konnte mit ihnen lange nicht so viel anfangen, wie mit ihren Büchern. Inzwischen hatte sie auch begonnen, ihre Geschichten selbst aufzuschreiben und damit war der Papier-, Tinten- und Federnverbrauch im Hause Alcatraz, welcher zuvor schon nicht klein war, immens in die Höhe geschossen.
Laila Faye Alcatraz
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Beitrag von Sir Percy Blakeney am Fr Jan 07, 2011 10:26 am

Percy und Antony schauten neugierig über die Reling zem hellen, blassen Strich, der Festland - besser gesagt Frankreich darstellte.
Sie würden nach Paris zu Freunden von seinem und Antonys Vater reisen. Die gaben alässlich des 45. Geburtstages einen großen Ball.
Antonys Eltern und er nd sein Vter waren an Bord.
Seine Mutter war zu Hause geblieben, weil sie krank war. Sie las viel und deswegen sah sie nun immer Feen, Kobolde, Gnome und auch Engel und Dämonen. Manchmal war sie auch sie selbst.
Sein Vater hatte ihm verboten, je irgendein Märchenbuch zu lesen oder sich vorlesen zu lassen, damit ihm nicht dasselbe passierte, wie seinerMutter.
Manchmal , wenn er zu ihr ging, um zum Beispiel ein Bild oder seinen neuen Anzug zu zeigrn oder ein selbst ausgedachtes Gedicht vorzutragen, bemerkte sie ihn gar nicht, weil sie las oder war böse auf ihn, obwohl er gar nichts getan hatte.
Dann schoss sie manchmal sachen nach ihm und einmal hatte er von ihr einen Schlag bekommen.
Deshalb mochte er Bücher nicht. Sie waren gefährlich. Immerhinmachten sie solche Sachen mit Menschen.
Aber er musste jedem sagen, seine Mutter hätte sich erkältet - selbst Antony, der sein bester Freund war!
Nach drei Stunden erreichten sie Calais und nahmen eine Pferdekutsche nach Paris.
Die Kutsche hatten die Freunde ihrer Eltern geschickt und sie wurden von den vier wundervollen, braunen Pferden gezogen, die sein Vater der Familie geschenkt hatte.
Sie hatten diese selbst gezüchtet und alle mochten ihre Pferde und wollten eines haben.
Sir Percy Blakeney
Sir Percy Blakeney


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Beitrag von Laila Faye Alcatraz am Fr Jan 07, 2011 11:57 am

"Und warum nochmal müssen wir uns gegenseitig lausen?", fragte Laila genervt, als ihre Mutter ihr die Haarfrisur herrichtete.
"Kind! Was kennst du für ausdrücke?", rief ihre Mutter entsetzt.
"Ich habe die Aufzeichnungen von Jaque Jacul gelesen. Er hat die Affen in Afrika beobachtet und studiert. Sie benehmen sich ganz genau wie deine Gäste immer und sie lausen sich gegen seitig. Ich denke, das machen sie, weil sie denken, dann hübscher zu sein", antwortete Laila ungerührt.
"Also, warum laust du mich?"
"Kind, du solltest wirklich weniger lesen! So ein Unsinn! Affen und Menschen, das ist kompletter Mummpitz! Sowas will ich nie wieder hören, erstrecht nicht heute Abend auf dem Ball, verstanden Fräulein? Eine meiner Freundinnen hat us zum Geburtstag ihres Gatten eingeladen, vergiss daher nicht, artig zu gratulieren. Ich will von dir heute ein tadelloses Benehmen! Meine Freundin kennst du sogar. Sie war letzte Woche persönlich hier und hat die Einladung überbracht."
"Die aufgeblasene Gans?", beschwerte sich Laila ziemlich genervt.
"Wirst du wohl solche Ausdrücke nicht mehr in den Mund nehmen? Das gehört sich nicht!"
"Aber Papa nennt sie doch auch so."
"Dein Vater ist ein Mann, bei dem jede Kinderstube von vorn bis hinten versagt hat und der versucht, seine missratenen Manieren an seine Töchter weiterzugeben. Ihr seid doch keine Bauern! Ich will, dass du und Cal einmal angesehene, junge Adlige heiratet. Vielleicht seht ihr ja heute sogar schon euren Zukünftigen. Jedenfalls sollt ihr nicht nur bei kleinen Beamten den haushalt führen."
Laila hatte die Augen verdreht und mit einer Gruimasse die Worte mit den Lippen ebenfalls geformt. Sie kannte diese Predigt inn und auswendig und es lag wohl nicht an der Adelsschicht persönlich, aber ihr war jeder Tagelöhner, jeder dieb wertvoller, als die Adligen, einzig und allein, weil ihre Mutter sich so auf diese versteifte. Cal, die bereits fertig war und neben ihr saß, unterdrückte mühsam ein Kichern und ihre Mutter sah im Spiegel, was sie tat.
"Laila! Willst du dich wohl benehmen?!", rief sie entrüstet und Laila lachte laut los, lies sich dann aber ganz artig die Haare machen.
Auf dem Ball machte sie artig ihren Knicks, begrüßte das Ehepaar und deren zwei entsetzlich langweilig aussehende Söhne, dankte für die Einladung und gratulierte zum Geburtstag. Als sie sich abwandten schnitt sie heimlich zu ihrer Schwester gewandt eine Grimasse.
"Schändliche Arschkriecherei", raunte sie ihr zu.
"Seh ich genauso", flüsterte ihr Vater auf der anderen Seite. Er hatte sich zu ihnen beiden in die Hocke begeben und sie fuhren erschrocken herum, lachten dann aber leise.
"Hört zu, Expeditionsleiterin und Schriftgelehrte, Der Botschafter meldet, dass wir uns auf einer ernsten Mission in heiklem, feindlichem Terrain befinden, also achtet gut auf euch und stellt nichts Dummes an."
"Haben verstanden", antwortete Cal lächelnd und ihr Vater atmete tief durch und kam dann seinen Pflichten nach.
Laila beschloss - da sie sich ohnehin daneben benehmen würde -, dass sie sich von der Gesellschaft fernhalten sollte und fragte nach dem Weg in den Garten. hier drin war es ihr zu stickig. Es roch nach verbrauchter Luft, Parfum und vom Tanzen verschwitzten Leibern, also war der Garten besser.
Hier setzte sie sich auf eine der Steinbänke und sinnierte über ihre Geschichten. Wie sie sie weiterschreiben sollte und überhaupt.
Laila Faye Alcatraz
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Beitrag von Sir Percy Blakeney am Fr Jan 07, 2011 12:32 pm

Auch Percy und Anony gratulierten, doch sie hegten nicht solche Gedanken gegen die beiden - sie war eine Frau und siesen gegenüber musste man sich stets freundlich und zuvokommend gegenüber.
Percy wurde von von seinem Vater jedem vorgestellt - er sollte so viele Bekanntschaften wie möglich schließen - die Blakeneys waren ein sehr angesehenes Adelsgeschlecht und musste somit viele Freunde haben.
So wurde er auch Lailas und Cals Eltern vorgestell.
"Darf ich um einen Tanz bitten?", fragte er mit einer leichten verbeugung, wie er es gelernt hatte.
Sein Vater hattte ihm eingeschärft, dass er Mädchen, die etwa seine Größe hatten, um einen Tanz bitten sollte - und da war Cal dienzige.
Er war ereits jetzt vür sein Alter recht groß und überragte Antony um gut einen Kopf und war etwa so groß, wie Cal.

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Antony hatte sich emlich zurückgezogen, während seine Eltern sich angeregt unterhielten.
Er konnt noch nicht so gut tanzen und wollte nicht, dass seine Eltern sich wegen ihm schämen mussten, also ging er in den Garten - wo er kurz darauf ein Mädchen entdeckte.
"Seid gegrüßt, Mademoiselle", grüßte er Laila, dei er für eine Tochte der französischen Familie hielt.

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Chauvelin trug ein Tablett mit Getränken zwische den Gästen hindurch und bot jedem etwas an.
Seit einigen Wochen ging er manchmal seinem Vater helfen. Er sollte, wenn er erwachsen war, an seines Vaters Stelle der Famiie weiterdienen.
Sir Percy Blakeney
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Beitrag von Laila Faye Alcatraz am Fr Jan 07, 2011 12:46 pm

Laila schreckte aus ihren Gedanken auf, als sie angesprochen wurde.
"Salut", grüßte sie überrascht, kletterte von der Bank und machte wieder einen Knicks.
"Ich hatte nicht vermutet, dass sich außer mir noch jemand so weit in den Garten raus traut", gab sie unverblümt zu und warf einen kurzen Blick zu den hellerleuchteten Fenstern, die in einiger Entfernung lagen.
"Papa meint immer, dass Menschen nicht gern im Dunkeln sind, weil sie da Angst haben, aber ich weiß nicht, wieso man da angst haben sollte."
Laila Faye Alcatraz
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Beitrag von Calayda Disrun am Fr Jan 07, 2011 12:55 pm

Cal unterhielt sich mit einigen gleichaltrigen Mädchen, die sie von anderen Gesellschaften kannte, als ein Junge, der zwar recht groß und schlaksig war, der aber sicher noch nichtmal 10 war, sie um einen Tanz bat. Sie hörte das Getuschel der Mädchen und wie sie - äußerst erfolglos - versuchten, ihr Kichern zu unterdrücken. Das bedurfte wesentlich mehr Übung und mehr Geschick!
Cal amüsierte die Situation zwar ebenfalls ein wenig, hatte sich aber besser unter Kontrolle - ihre schauspielerischen Leistungen waren von je her unvergleichbar gewesen - und machte ein ernstes Gesicht.
"Sie dürfen", antwortete sie dem Jungen höflich, reichte ihm die Hand und lies sich von ihm zur Tanzfläche führen.
Die Jungs in ihrem Alter stutzten verwundert und grinsten teilweise auch dämlich. Ein paar von ihnen waren kleiner, als ihr Tanzpartner.
Calayda Disrun
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Beitrag von Sir Percy Blakeney am Sa Jan 08, 2011 3:11 am

Percy war froh, ein Mädchen in seiner Größe gefunden zu haben. Bei den anderen hätte er sich so weit hinunterbeugen müssen...
Zum Glück war er ein recht guter Tänzer, so dass er sich in dieser hinsicht sich nicht blamierte.

https://i.servimg.com/u/f35/16/05/83/96/anthon10.jpg

"Ich will nicht, dass meine Eltern sich wegen mir schämen müssen. Ich kann nicht so gut tanzen, wie Percy. Deshalb bin ich in den Garten gegangen", erklärte er.
Antony dachte kurz darüber nach.
"Vielleicht weil sie im Dunkeln nicht alles sehen", vermutete er.
"Aber ein Gentleman hat keine Angst", fügte er hinzu.
Sir Percy Blakeney
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Beitrag von Calayda Disrun am Sa Jan 08, 2011 3:57 am

Cal musste zugeben, dass ihr junger Kavalier zwar eher in Lailas Alter war, aber ausgezeichnet tanzen konnte.
"Sie tanzen sehr gut", lobte sie dann während des Tanzes lächelnd. Man hatte ihr zwar beigebracht, oberflächlich zu bleiben, aber warum sollte man einen jungen Tänzer nicht auch mal loben? Das war gut fürs Ego und hob die Stimmung.
Calayda Disrun
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Beitrag von Laila Faye Alcatraz am Sa Jan 08, 2011 4:08 am

"Aber im Dunkeln ist doch nicht mehr da, als im Licht", kommentierte Laila nachdenklich. als der Junge meinte, ein Gentleman hätte keine Angst, schmunzelte sie leise.
"Das bezweifle ich. Auch ein Gentleman ist ein Mensch und jeder Mensch hat vor etwas Angst, auch wenn man das nicht zugeben möchte. Und es ist auch gut, Angst zu haben, das bewahrt einen davor, lachend in die Gefahr zu laufen und zu sterben, schließlich ist eine Angst nie unbegründet. Die Stärke liegt eigentlich darin, die Angst für etwas Höheres zu überwinden und etwas zu tun, obwohl man Angst hat. Keine angst zu haben, kommt mir recht närrisch vor", antwortete sie, blieb dabei aber vollkommen ruhig und freundlich.
"Und Tapferkeit und Mut ist schließlich auch nicht die Abwesenheit von Angst, sondern das Überwinden dieser. Jede Heldentat wirkt doch ziemlich billig, wenn man weiß, dass sie von den Helden keinerlei Überwindung gefordert hat."
Sie sah wieder zu dem Jungen und lächelte leicht.
"Also ist niemand von Natur aus tapfer oder nicht, jeder kann tapfer sein, nur fällt es den einen leichter, ihre Ängste zu überwinden und den anderen schwerer."
Laila Faye Alcatraz
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Beitrag von Sir Percy Blakeney am Sa Jan 08, 2011 5:15 am

Chauvie kommt xD
______________________
"Das Kompliment gebe ich gern zurück", erwiderte er höflich, auch wenn er sich über das Lob freute.
Als der Tanz zu ende war, verneigte er sich leicht.
"Ich danke Ihnen", bedankte er sich höflich und in dem Augenblick kam ein anderes Kind, das ihnen - natürlich Alkoholfreie - Getränke anbot.
Es war in etwa 8 und hatte scheinbar einige Mühe, das schwere Tablett sicher zu halten.

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Antony dachte darübe nach.
"Mein Vater sagt, ich darf keine Angst haben, da ein Gentleman die Ladys beschützen muss und er das nur tun kann, wenn er furchtlos ist", erwiderte Antony.
Sir Percy Blakeney
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Beitrag von Laila Faye Alcatraz am Sa Jan 08, 2011 5:28 am

Laila schmunzelte wieder.
"Dann frag deinen Papa mal, ob es nichts gibt, wovor der Angst hat. Mein Papa hat duchaus auch Angst. Er hat Angst, dass uns etwas zustößt, weil er uns lieb hat und er hat Angst, dass die Madames, die Mama einstellt es viel zu toll treiben und Cal zu einem verzogenen, kleinen Püppchen machen", kicherte Laila.
"Wenn ich mich in uznserer Bibliothek verstecke hab ich Angst, dass mich Mama oder das Kindermädchen erwischen. Vor meinem Magister hab ich aber keine Angst und vor Papa auch nicht, die finden es gut, dass ich so viel lese. Aber wenn da nichts ist, wovor man Angst haben kann, dann braucht doch kein Mann eine Frau beschützen, womit das hinfällig ist."
Sie zwinkerte ihm amüsiert zu.
"Wenn da aber etwas ist, wovor man Angst haben muss - und damit meine ich keine Mäuse ode rspinnen, die sind niedlich und haben vie mehr angst vor uns und das zu Recht -, dann sollte auch der Mann Angst haben, sonst kann es sein, dass er selbst in Gefahr gerät und dabei unter Umständen stibrt - und damit könnte er niemanden weiterhin beschützen."
Plötzlich hörte Laila ein Geräusch, zuckte zuerst erschrocken zusammen und drehte sich dann um. Ein kleines, braun-weißes Kätzchen tapste aus dem Gebüsch und maunzte kläglich und sah die beiden bettelnd an.
"Wie niedlich!", flüsterte Laila begeistert, begab sich in die Hocke und streichelte die Katze.
Laila Faye Alcatraz
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Beitrag von Calayda Disrun am Sa Jan 08, 2011 5:43 am

"Vielen Dank", meinte Cal lächelnd, als er das Kompliment zurückgab. Während des Tanzes plauderten sie weiterhin so oberflächlich vor sich hin.
"Es war mir eine Freude ", antwortete Calayda höflich, als er ihr dankte und nahm mit einem leisen Dank dem Jungen eines der Gläser ab.
"Geht es?", fragte sie ihn leise und besorgt. Sie fand es nicht in Ordnung, einfach ein Kind hier arbeiten zu lassen. Zwar wusste sie, dass das Gang und Gebe war, aber sie hieß es nicht gut. Der junge hatte ja nochnichtmal die Kommunion hinter sich!
Calayda Disrun
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Beitrag von Sir Percy Blakeney am Sa Jan 08, 2011 7:17 am

Percy nahm ebenfalss dankend ein Glas.
Der Junge nickte nur leicht.
"Oui. Ich muss doch schon üben wenn ich später den Platz meines Vaters einnehmen will", meinte er.
Nun wo das Tablett um zwei Gläser leichter war, ließ es sich chon besser tragen.
"Ich wünsche euch noch viel Vergnügen auf dem Fest", wünschte er, so wie sein Vater es ihm gesagt hatte und wand sich um.
Jedoch kam er nicht sonderlich weit.
Während er weiter sich zwiscen die Masse hindurch wand, remepelte ein anderer Junge ihn an, als er sich vor jemanden verstecken wollte - und dadurch kippten die restlichen beiden Gläser um und nicht nur Cheavl, sondern auch der Junge bekamen etwas von dem klebrigen, süßen Saft etwas ab.
Es war nicht viel, was der junge abbekam. Das meiste landete auf Cheval und dem Tablett, einiges auch auf dem Boden, doch die mutter des Jungen bekam das sofort mit, als hätte sie nur darauf gewartet, dass so etwas geschah.
"Was hast du getan? Sieh dir Jaques Anzug an!", keifte die alte, dicke Dame los.
"Pardon", entschuldigte er sich, während der andere Junge sich scheinbar daran erfreute, dass Cheval Ärger bekam.
"Mehr hast du nicht zu sagen?! WDer Anzug hat ein Vermögen gekostet! Mehr als ihr je haben werdet!", keifte die Frau weiter und nun erschien Chevals Vater.
"Pardon. Es tut mir wirklich Leid, was mein Sohn getan hat. Wir werden alles tun, um den Schaden zu beheben", sagte Chevals Vaater sofort. Er wusste, dass solche Kleinigkeiten schnell dazu führen konnten, dass er entlassen wurde.
"Sie sollten ihren Sohn unbedingt besser erziehen! So eine Rücksichtslosigkeit und dann noch so reuelos einfach alles mit einer Entschuldigung abzutun! Unerhört für einen Angestellten! Wir fordern 50 France als Entschädigung und für die Reinigung", verlangte die Alte.
50 France waren fast der ganze Verdienst eines Monats...

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Antony dchte über die Worte nach.
"Ich frage meinen Vater, wenn sich die Möglichkeit ergibt und wenn wir uns wiedersehen, sage ich dir die Antwort meines Vaters", versprach Antony.
Er sah zu dem Kätzchen.
Er hätte es auch gern gestreichelt, doch sein Vater hatte ihm verboten, hier irgendwelche Tiere anzufassen. Sie würden ihn nur krank macghen, wenn sie ihn bissen oder kratzten und außerdem würde er dreckig werden.
Sir Percy Blakeney
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Beitrag von Calayda Disrun am Sa Jan 08, 2011 7:36 am

Cal sah natürlich, was geschah und schnaubte nur abfällig.
"Die alte Kröte sollte besser erzogen werden", knurrte sie wütend.
"Ihr Sohn hat doch ihn angerempelt!"
Sie war kurz davor, sich ebenfalls einzumischen, als ihr Vater sie zurückhielt und stattdessen einschritt. er hatte das wohl ebenfalls gesehen. Er half dem Jungen auf und schenkte ihm ein freundliches Lächeln.
"Hast du dir wehgetan?", fragte er besorgt.. Dann hörte er die Forderung und drehte sich zu der Frau um. Er zog das Geld aus seiner Brieftasche und drückte es ihr in die Hand.
"Ich übernehme das. Von dem Geld können Sie für ihren Sohn zwar keine Manieren kaufen - die er wirklich dringend bräuchte - aber vielleicht einen Rohrstock, in den sein Name eingraviert ist, was der Sache mit den Manieren Ihres Sohnes vielleicht dienlich wäre", erwiderte er fast schon herablassend.
Dann wandte er sich zu Chevals Vater um und lächelte wieder freundlich und hilfbereit.
"Mein Name ist Charles Alcatraz. Sollten Sie oder Ihre Familie irgendwann Probleme haben, können Sie sich an mich wenden, ich werde Ihnen helfen", meinte er lächelnd. Dann sah er zu Cal.
"Such deine Schwester, ich denke, wir sind hier nicht länger erwünscht", meinte er immernoch völlig ruhig. Er vollführte vor der "Kröte" eine spöttische Verbeugung und verlies mit einem "Lang lebe Kant! Lang lebe Voltaire!" den Saal.
Cal schlug die Hände vor den Mund, lachte dann aber vergnügt, machte einen kurzen Knicks vor ihrem Tanzpartner und lief in den Garten. Dort war sicher ihre Schwester! Hach, sie wäre begeistert, hätte sie das gesehen!
Calayda Disrun
Calayda Disrun


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Beitrag von Laila Faye Alcatraz am Sa Jan 08, 2011 7:49 am

Laila hatte das Kätzchen hochgehoben und es schnurrte zufrieden, während sie es kraulte.
"Findest du es nicht niedlich?", fragte sie den Jungen verwundert, als er nichts zu dem Kätzchen sagte und es auch nicht streicheln wollte. Das schien ihr unvorstellbar. Die Katze war doch schrecklich niedlich! Und wie es schnurrte und sich an sie schmiegte!
In dem Moment kam Cal in den Garten, rief nach ihr um kam schließlich her.
"Laila, Papa mäöchte gehen, ich sag dir in der Kutsche dann wieso, aber du wirst begeistert sein!", erzählte sie schnell und ungeduldig.
"Komm, wir müssen los. Setz die Katze ab und komm!"
Laila drückte dem Jungen die Katze in die Arme.
"Kraul sie an den Ohren, das mag sie", riet sie ihm lächelnd.
"Bis irgendwann mal", verabschiedete sie sich dann und lief mit ihrer Schwester los zur Kutsche, wo Cal ihr alles haarklein erzählte - und Laila war wirklich begeistert, denn die Schriften Volaires kannte sie, auch wenn sie nicht allzuviel verstand.
"Papa, kannst du mir Kant geben?", fragte sie dann neugierig und ihr Vater lachte wieder.
"Kant ist auf deutsch und noch schwieriger als Voltaire. Darüber reden wir, wenn du Deutsch beherrschst und Voltaire verstehst."
Laila Faye Alcatraz
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Beitrag von Sir Percy Blakeney am Sa Jan 08, 2011 8:16 am

Percy war es verboten gewesen, einzugreifen und er widersetzte snem Vater nicht gern. Das hieß immer nur Ärger, verbunden damit, einen ganzen Tag in seinem Zimmer festzusitzen und Srafaufgaben in Englisch und Mathematik.

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Chevals Vater verneigte sich leicht.
"Vielen Dan", bedankte er sich höflich, auch wenn er befürchtete, dass das Einschreiten des Herren das ganze nur verschlimmert hatte.
"Du gehst jetzt besser zu deiner Mutter zurück. Sie dürfte wieder da sein. Den Weg findest du doch noch allein, oder?
Immer die Große Straße entlang und bei dem Gasthof ind die Gasse bis zu der Kneipe und dann nur noch einmal rechts. Das findest du schon", sagte ssein Vater mit einem ermutigenden Lächeln und richtete sich dann wieder auf, um mit seiner Arbeit fortzufahren.
Cheval konnte nicht verhindern, dass er auf dem Rückweg weinen musste. Er hatte seinem Vater nur Probleme gemacht, obwohl er ihm doch hatte helfen sollen...

SP 2.0 - Seite 2 Anthon10

Antony nahm die Katze etwas perplex an, setzte sie aber dann auch gleich wieder ab und klopfte sein Hemd ab - seine Eltern sollten nicht wütend auf ihn sein.
Dennoch streichelte er kurz die Katze und kehrte dann schweren Herzens zurück ins Haus.
Sir Percy Blakeney
Sir Percy Blakeney


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Beitrag von Laila Faye Alcatraz am Sa Jan 08, 2011 9:06 am

Laila war wirklich begeistert davon und strengte sich bei Voltaire und dem Deutschlernen nun noch mehr an. Sie lies sich Voltaire insbesondere von ihrem Magister - der etwas erschrocken zuerst meinte, das wäre kein geeigneter Stoff für eine junge Dame, dann aber nach gab - den Inhalt genauer erklären und alle möglichen geschichtlichen Ereignisse. Laila sog das Wissen begierig auf, wie ein Schwamm das Wasser, sodass ihr Vater ihr schließlich doch Kant zu lesen gab, als sie 9 Jahre alt war. (und Chauvie 10)
Laila Faye Alcatraz
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Beitrag von Sir Percy Blakeney am Sa Jan 08, 2011 10:18 am

Percy und Antony hatten weiterhin Tag um Tag Unterricht, dessen Umfang immker gewaltiger wurde und zusätzlich jagte ein Ball den anderen.
Percys Mutter verfiel geistig immer mehr und seit zwei Monaten erkannte sie ihn nicht mehr, sondern nur noch irgendwelche anderen Kreaturen. Mal flehte sie ihn an, dann verflucht sie ihn und hieb und kratzte sie nach ihm.
Nichtsdestotrotz ging er jeden Tag kurz zu ihr - auch wenn er es oft nur in der Hoffnung tat, dass sie ihn wieder erkennen und in den Arm nehmen würde.
Aber die Ärzte prophezeiten, dass sie nochj maximal 2 Jahre zu leben hatte und an ihrem Geburtstag - 5 Tage vor Percys 11. Gebutrtstag starb sie schließlich, ohne ihn noch einmal wieder erkannt zu haben.

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Chauvelin wartete schon seit Stunden mit seiner Mutter auf seinen Vater. Normalerweise kam er pünktlich, nur manchmal musste er etwas länger machen - doch diese große Verspätung war ngewöhnlich.
Sie wollten soeben zu dem Herrenhaus aufbrechen und seine Mutter stürmte zur Tür, gefolgt von Cheval - der sich mittlerweile lieber Chauvelin nennen ließ -, doch als die Tür geöffnet wurde, stand nicht sein Vater davor, sonder ein sehr nervöser, anderer Angestellte.
"Guten Abend", begrüßte der Mann sie nervös.
"Es tut mir Leid, Ihnen das sagen zu müssen", begann der Mann und schluckte und Chauvelin sah, wie die Hände seiner Mutter zittertee und hielt eine fest.
"Ihr Gatte... nun, ihm ist eine sehr alte Vase umgefallen und zerbrochen und sie kennen den Jähzorn des Hausherren..."
"Was ist mit meinem Mann", fragte seine Mutter mit erstickter Stimme undder Mann schluckte erneut.
Der Hausherr hat ihn erschossen", erwiderte der Mann leise.
Chevals Mutter sackte zusammen und schluchzte.
So hatte Chauvelin sie noch nie gesehen.
Aber vielmehr beschäftigten ihn die Worte des Mannes.
Sein Vater wurde erschossen? Er wusste, was das hieß. Sein Vater war tot. Er hatte ihn heute morgen zum letzten Mal gesehen und seine Stimme gehört...
Und nun begann auch er hemmungslos zu weinen.
Drei Tage später fand die Beerddigung auf einem kleinen Friedhof statt.
Beerdigung durfte man es kaum nennen. Die Leiche war in ein weißes Tuch gewickelt und verscharrt worden. Ein Holzkreuz, wo der Name seines Vaters eingeritzt worden war, wurde darüber in die Erde gerammt.
Sie hatten ihn nur zwei Tage "aufgebart" - was nichts anderes hieß, als dass sie ihn auf einen Tisch gelegt hatten.
Er hatte so blass ausgesehen und war kalt gewesen...
Das folgende halbe Jahr aß Chauvelins Mutter vor Kummer kaum etwas.
Oft nahm Chauvelin die Violine seines Vaters und spielte das Lied, das sein Vater seiner Mutter immer vorspielte - und das manchmal stundenlang - so lächelte sie wenigstens manchmal etwas.
Er hatte begonnen, Botengänge zu erledigen, Zeitungen zu verkaufen, Schuhe von Adligen zu putzen - so verdienten sie wenigstens genug, um jeden mindestens jeden zweiten Tag eine Mahlzeit zu haben.
Seine Mutter lag nur noch im Bett und weinte oft und somit war Chauvelin der einzige, der für Geld sorgte und auch seine Mutter dazu brachte, etwas zu essen.
Manchmal wollte sie ihn aber auch nicht sehen, denn er sah seinem Vatter immer ähnlicher.
Die letzten zwei Wochen verließ seine Mutter das Bett gar nicht mehr. Sie starrte nur noch an die Decke und ließ sich auch nicht mehr aufheitern. Sie aß nichts mehr und nur mühsam konnte Chauvelin sie zum Trinken bewegen.
Seine Mutter wurde immer bleicher und dünner und ähnelte bald mehr einer Leiche - der Leiche seines Vater -, als der Frau, die sie einst war, die oft wegen ihrer Schönheit komplimente gemacht wurden.
Als Chauvelin eines morgens wieder zu ihr ging, um ihr etwas zu trinken zu bringen, wachte sie nicht mehr auf, ganz gleich, was er tat. Und er bemerkte, dass sie kalt war und nicht mehr atmete. Nur langsam drang zu ihm durch, dass sie tot war.
Die nächstens Tage trauerte er und weinte ununterbrochen.
Er hatte nicht das Geld, um sie auf dem Friedhof neben seinem Vater bestatten zu lassen und so grub er in dem Garten ein Grab und schleifte sie hinunter, wo er sie dann begrub und ein Holzkreuz fertigte.
Nun war er allein. Er hatte nie irgendwelche Verwandten kennengelernt, zu denen er hätte gehen können.
Die nächsten zwei Wochen schlug er sich irgendwie allein durch, doch schon nach wenigen Tagen schmiss der Vermieter ihn heraus, als nun schon der zweite Monat ohne Miete vorbei war, aber die Ersparnisse seines Vaters, die er für die Miete immer genutzt hatte, waren aufgebraucht...
Er bekam kaum noch Arbeiten. Zeitungen durfte er so, wie er aussah, nicht mehr verkaufen - seine ganze Kleidung hatte er verkauft und nur noch das, was er jetzt trug. Nur die Violine hatte er behalten.
Er verbrachte die Nacht mit einigen anderen Obdachlosen in kleinen Sckgassen, wo er sich mit allem, was er so fand, sich zudeckte - Zeitungen, irgendwelche Stoffreste, ...
Er hatte erst überlegt, zu Lamias Familie zu gehen, doch erinnerte er sich, dass ihre Eltern nicht sehr gut auf ihn zu sprechen waren.
Irgendwann kam ihm jedoch der Mann der seinem Vater geholfen hatte, in den Sinn.
Der hatte doch gesagt, wenn sie Probleme hatten, würde er ihnen helfen.
Ob er das ernst gemeint hatte?
Chauvelin hoffte es. Denn es wurde langsam frostig - immerhin war es Ende November! - und wenn der Winter voll hereinbrach, würde er sicher nicht überleben...
Wie war der name? John? James? Jason?... harles war es! Und wie weiter? Er musste sich erinnern - dieser Mann war seine letzte Chance!
Es dauerte fast eine halbe Stunde, bis er auf den Namen kam: Alcatraz. Charles Alcatraz.
Er fragte jemanden, wo dieser wohnte.
Es war weit weg... Er würde mindestens einen Tag hindurch laufen.
Letztlich wurden es zwei, da er ziemlich geschwächt war.
Doch schließlich erreichte er das Haus, wo der Name Alcatraz dranstand und klopfte.
Hoffentlich war es der Mann der aufmachte oder das blonde Mädchen, denn diese würden ihn vielleicht erkennen...
Sir Percy Blakeney
Sir Percy Blakeney


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Beitrag von Laila Faye Alcatraz am Sa Jan 08, 2011 10:36 am

Charles selbst öffnete. Es dauerte einen Augenblick, ehe er den Jungen erkannte, dann zog er ihn aber sanft zu sich rein.
"Denise, bereite schnell etwas zu Essen und mach dann ein Bad bereit!", rief er über die Schulter hinweg einer Angestellten zu.
"Was ist denn passiert, junger Mann?", fragte er den Jungen besorgt. Er erkannte, dass der Junge zu geschächt war, um selbst noch weiter laufen zu können und hob ihn daher behutsam hoch.
"Du bekommst jetzt erstmal etwas zu essen."
Er trug ihn in die Küche, wo er eine Suppe mit Fleisch und einpaar Scheiben Brot vorgesetzt bekam.
"Wie heißt du?", fragte er den Jungen fraundlich.
Laila Faye Alcatraz
Laila Faye Alcatraz


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