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Shylocks Zimmer

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Shylocks Zimmer - Seite 4 Empty Re: Shylocks Zimmer

Beitrag von Ramona Pricilla Frances am Fr Jun 01, 2012 8:41 am

jack beobachtete ihn weiterhin prüfend. melissa und bianca hatten ihn derweil sauber angezogen und gewaschen. jack legte zwei finger auf seine pulsader. sein puls ging langsam aber regelmäßig. jack wirkte erleichtert. doch als shylock ihnen den becher aus der hand schlug sprang jack auf. seine beiden schwestern wichen zurück doch jack trat zu ihm und hielt ihn fest. "sedativa, schnell.", meinte er als sein patient ihm bereitwillig den ärmel hoch krempelte. jack schüttelte seinen kopf. schnell nahm er verbandszeug und versorgte die wunden. er seufzte leise. "ich tue es nicht gerne aber es muss wohl sein.", meinte jack und er holte gürtel und er band ihn fest. er würde wohl einen entzug durch machen müssen.

Ramona Pricilla Frances


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Shylocks Zimmer - Seite 4 Empty Re: Shylocks Zimmer

Beitrag von Shylock am Mi Jun 06, 2012 11:42 pm

Das ist DIE Idee, wenn der schon so gut wie verhungert und verdurstet, sowie erkältet ist. Sag doch gleich, dass du Shylock nicht magst xD
____________________
Shylock spürte einen brennenden Schmerz, als Jack die Wunden desinfizierte, doch noch immer bekam er kein Morphium!
Stattdessen wurde er festgebunden und kraftlos wehrte er sich dagegen, bis er immer müder wurde und schlief einige Stunden ein, wenn der Schlaf auch unruhig war.
Geweckt wurde er von Bauchschmerzen geweckt, die zunehmend stärker wurden. Er kämpfte gegen die Gürtel an, als er von Magen- und Bauchkrämpfen gepeinigt wurde.
Er sah manchmal einige Pfleger, die nach ihm sahen. Sie flößten ihm Tee ein und die Schmerzen waren so groß, dass er sich nicht einmal dagegen wehrte. Doch kaum hatte er den Tee hintergeschluckt, übergab er sich sofort. So ging es die ganze Zeit, ganzgleich, was er bekam, ob man ihm mit einem Schlauch das Zeug einflößte oder er es von allein trnak. Immer wieder fühlte irgendjemand seinen Puls oder schob ihm ein Thermometer in den Mund. Immer öfter entfuhr ihm ein Schmerzensschrei, wenn sich alles in ihm besonders stark zusammenkrampfte und immer öfter glitt er ins Delirium ab.
Irgendwann bekam er etwas gespritzt und zitternd lag er da, während die Krämpfe innerhalb weniger Minuten nachließen und nun übergab er sich auch nicht, als ihm etwas Tee gegeben wurde und wehrte sich nicht dagegen, während er wieder in den Morphiumrausch glitt und alles in weite Ferne rückte.
Immer wieder bekam er etwas zu trinken, das spürte er, doch nun war er sogar dankbar dafür, denn er war unglaublich durstig.
Als kurz darauf Jack zurück kam und fragte, wer Shylock wieder Morphium gegeben hatte, meldete sich ein Pfleger.
"Er hat sich immer übergeben, sobald er etwas zu trinken bekam und seine Vitalfunktion verschlechterten sich. Er bekam hohes Fieber. Verzeiht, Dr. Seward, doch ich befüchte, dass in diesem Zustand ein Entzug für diesen Patienten tödlich enden würde", gab der Pfleger zu bedenken.
Shylock bekam das Gespräch kaum mit, denn er lag still und im Halbschlaf da.
Shylock
Shylock


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Shylocks Zimmer - Seite 4 Empty Re: Shylocks Zimmer

Beitrag von Jack Seward am Do Jun 07, 2012 4:25 am

Sry wenn ich irgendwelche Mist geschrieben habe. ^^°
Als ich den Post schrieb hockte ich fast drei Stunden in einem unklimatisierten Warteraum, um auf den Fernsehturm in Berlin rauf zu fahren. ^^°
Eigendlich wollte ich nicht noch mal antworten, aber während dieser drei Stunden war die Verzweiflung zu groß. ^^°
__________________________________________________________________________

Jack war derweil zu zwei anderen Patienten geeilt, eine junge Frau hatte mit dem Essen um sich geworfen, sie hatte Angst davor. Es war jenes Mädchen, das Jack mehr oder weniger geholfen hatte sich in seinem Entschluss zu bekräftigen.
Doch noch immer hatte er den Grund dessen was ihr Kummer bereitete nicht erfahren.
Morgen würde er mit ihrer jüngeren Schwester reden. Sie schien etwas zu wissen, und wenn Jack dahinter kam, konnte er ihr besser helfen.
Ein Herr mitleren Alters bedurfte ebenfalls seiner Visite, seit drei Wochen nun lag er auf der Couch, ging nicht zur Arbeit und verdiente dementsprechend kein Geld.
Seine Frau hatte ihn hier her gebracht, wo er nun einen Nervenzusammenbruch erlitten hatte. Jack hatte erfahren das er sich mit drei Jobs über Wasser hielt um seiner Frau ein Leben in Luxux zu ermöglichen. Jack schmunzelte, als er das Zimmer wieder verlies, und ihn beruhigt hatte. Abraham hätte ihn wohl sicher in die Themse befördert.
Aber so gemein war Jack nicht, sein Patient litt an Burn Out, und er brauchte viel Zeit um sich zu erholen. Jack lehnte sich gegen die Wand und sah nach oben.
Eigendlich müsste er den Herren hinaus komplimentieren, ihm mitteilen das er seinen Hintern hochbewegen soll, und seiner Frau sagen sie solle gefälligst selbst Arbeiten und sich ihren Luxus selbst verdienen. Er seufzte leise, ihm wurde schließlich auch kein Urlaub vergönnt, als er neulich seinen Freunden mitteilte das er eine lange Reise antreten wollte. Er stützte sich ab, und stieg die Treppen nach oben.
Sein Gefühl sagte ihm das er nach Shylock sehen sollte.
Jack öffnete die Tür, und er musste nur die leere Spritze sehen, um sich ein und eins zusammen zu zählen.
"Wer hat ihm das Morphium gespritzt?", fragte Jack ruhig, auch wenn er ziemlich verärgert war. Doch es war eine von Jacks Eigenschaften das er dies nie an seinen Mitarbeitern auslies.
Einer der Pfleger meldete sich, und Jack trat neben ihn an Shylocks Bett.
"Ihr Einwandt ist durchaus berechtigt, doch er hat bereits eine fast tödliche Dosis Morpfium in seinem Blut. Ich fürchte, noch eine Dosis und er stirbt, infolge einer Vergiftung .", erklärte Jack ihm. Er deutete auf die Stichverletzungen, Jack erkannte das sie ihm mit einer viel zu großen Nadel zugefügt wurden.
"Sehen Sie die Einstiche? Sie sind fast doppelt so groß wie die einer einfachen Nadel. Das bedeutet wir können davon ausgehen das er bereits mehr Morphium in seinem Körper hat, als ein Lungenkrebspatient im Endstadium.", erklärte Jack immernoch ruhig, und er beobachtete den Patient prüfend. Jack seufzte leise, der unbefangene Umgang mit diesem Mittel sollte strafrechtlich verfolgt werden.
Jack dachte nach, hatte seine Kommilitonin ihm nicht einmal etwas erzählt, ein kompliziertes Gegengift. Jack legte seine Finger auf die Pulsader des Patienten, während er nachdachte.
Sie hatten damals oft zusammen gesessen, und während einer angeregten Diskussion hatte besagte Komilitonin eine Idee gehabt, wie man Morphiumsüchtige eventuell retten konnte. Sie hatte damals nächtelang im Unilabor gesessen, weil sie sehr hartnäkig war, wenn es darum ging das sie etwas herausfinden wollte. Eines Abends dann war sie freudestrahlend zu ihnen gekommen, und sie hatte ihnen berichtet das es geklappt hatte. Und tatsächlich, sie hatte eine Morphiumlösung auf ein Glasblättchen gegeben, und ihre Lösung hinzu getan, und unter dem Microskop konnten sie beobachten wie beide Lösungen reagierten. Es wurde getestet, und es wurde herausgefunden das die Lösung für kurze Zeit die Symptome linderte, es musste aber sehr genau dosiert werden, und genaue Zeitabstände mussten eingehalten werden.
Jack nahm sich vor, morgen Nacht, sollte Shylock dann noch am Leben sein, die Lösung seiner Komilitonin herzustellen. Er wusste wo sie ihre Mitschriften aufbewahrte, und er wusste wo ihr Privatlabor sich befand.
Jack zog sich einen Stuhl heran, und setzte sich.
Jetzt hieß es also warten was geschah. "Setzen Sie sich, und halten Sie sich bereit.", meinte Jack, und er wies auch Melissa und Bianca an sich bereit zu halten.
Er wusste nicht was geschehen würde, ob überhaupt etwas geschehen würde.
Die nächsten Minuten waren entscheident.
Jack Seward
Jack Seward


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Beitrag von Shylock am Do Jun 07, 2012 5:04 am

Ich lass den sicher nicht sterben xD
Shylock: Doch...bitte....
PhdB: *Shylock ignorier*
______________________________________________
Shylock bemerkte, wie wieder sein Puls überprüft wurde - das schien den Leuten hier ja sehr viel Spaß zu machen... Nunja, sollten sie halt ständig seinen Puls überprüfen, wenn es ihnen Spaß machte...
Die Bauchschmerzen waren weg und er musste nicht über seine Tochter nachdenken und nur das zählte wirklich.
Es dauerte nicht allzulange und er glitt in die Bewusstlosigkeit über, was auch nicht selten in den letzten Wochen gewesen war.
Doch diesmal stockte immer wieder kurzzeitig sein Atem, bevor er tief und dann wieder zunehmend flacher atmete, auch wenn er immer wieder zu atmen begann.
Da er mittlerweile bewusstlos war, bemerkte er nicht, dass ihm das atmen zunehmend anstrengte, aber das wäre ihm im Moment wohl völlig gleichgültig, denn das hieß ja, dass er sich seinem Tod näherte.
________________________________
Ueberdosis: laehmende Effekte im Bereich des ZNS, besonders im Atemzentrum; Atemdepression, komatoese Bewusstseinsstoerung und Areflexie; die Pupillen sind in der Regel enggestellt. Aufgrund der abfallenden Kreislauffunktion und der Atemstoerung mit gelegentlichen Uebergang zu Cheyne-Stokescher Atmung kommt es zur Zyanose. Todesursache ist meist die Atemlaehmung

Wehe, du lässt den hopps gehen o.O xD
Shylock
Shylock


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Shylocks Zimmer - Seite 4 Empty Re: Shylocks Zimmer

Beitrag von Jack Seward am Do Jun 07, 2012 6:14 am

Genau DAS ist der Plan. XD
chrm nein XD
PS: Ich hab selbst die Wikiseite offen XD
_________________________________________________________________________

Jack beobachtete genau wie Shylocks Brustkorb sich hob und wieder senkte, und seine Atmung immer flacher wurde. Besorgt schaute Bianca ihn an, doch Jack schüttelte seinen Kopf. "Ich habe ein Idee wie er den Entzug überstehen kann, aber dafür muss er stabiler werden.", meinte Jack.
Er sah auf seinen Patienten hinab.
Ihm blieb nicht viel Zeit, das wusste er, Jack seufzte lautlops, er musste den Vorgang beschleunigen.
"Bianca, Melissa, gehen sie auf Rundgang, in einer halben Stunde erwarte ich euch hier.", meinte Jack dann, und die zwei verschwanden.
Jack und der Pfleger blieben noch bei dem Patienten.
"Geben sie ihm zu trinken. Wenn er stabil bleibt können wir die Dosis langsam absetzen.", meinte er.
_______________________________________________________________________
Sry das nicht groß medizinisches drinne ist, ich hab grad irgendwie denkblockade...^^°
Jack Seward
Jack Seward


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Beitrag von Shylock am Do Jun 07, 2012 6:53 am

Ich bin auf Fachseiten *angeb* *rofl*
Kein Problem Wink Auch wenn ich mich frag, was ein Bewusstloser tippen soll xD
___________________________________
Der Pfleger nickte und goss etwas Wasser in ein Glas und ging damit zu Shylock. die Gurte waren gelockert worden und so richtete der Pfleger diesen auf und flößte ihm das Wasser langsam ein. Shylock verschluckte sich und begann zu husten. Der Pfleger drehte Shylocks Kopf zur Seite und wischte das Wasser, das er wieder aushustete weg, bevor er Shylock auch noch den Rest Wasser zu trinken gab.
Dann wurde Shylock wieder hingelegt, wobei ihm weitere Kissen untergelegt wurde und er so etwas aufgerichtet war.
dann setzte sich der Pfleger wieder auf seinen Platz, während Shylock in zunehmend kürzeren Abständen aufhörte zu atmen.
Shylock
Shylock


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Beitrag von Jack Seward am Do Jun 07, 2012 7:26 am

Die halbe Stunde verging und Melissa und Bianca kamen zurück, und Jack nickte ihnen zu.
Er gab ihnen ein Atemgerät, bestehend aus einer Atemmaske, einem Schlauch und einen Pumpsack. "Helft ihm sobald er nicht mehr atmet.", wies er an, und er verschwand in Richtung seiner und Ramonas Villa. Dort angekommen steuerte er sogleich den Keller an.
Es dauerte nicht lange und er hatte die gesuchten Aufzeichnungen gefunden, und sorgfältig wie Ramona war, hatte sie alles ordentlich beschricftet und geordnet, sodas er in Null Komma Nix die benötigten Zutaten hatte um das Gegengift herzustellen. Er hoffte inständig das es funktionierte. Jack war etwa eine Stunde weg, ehe er mit dem Gegengift zurück kam. Er hatte sich die Dosiermenge abgeschrieben, in sein kleines Notizbüchlein.
Er zeigte sie seinen Mitarbeitern.
"Haltet euch genau an die Dosieranweisung, ein Tropfen zu viel und er stirbt.", wies Jack sie an. "Diese Naxonlösung wirkt vorrübergehend als Gegengift. Damit hat sein Körper Zeit sich zu stabilisieren. Dann können wir vielleicht einen Entzug durchführen.", meinte Jack, und er beobachtete wie Melissa seine Dosieranweisung studierte.
Jack selbst verabreichte Shylock die erste winzige Dosis.
"Gebt es ihm Drei Mal Täglich.", meinte Jack nur.
Jack Seward
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Beitrag von Shylock am Do Jun 07, 2012 8:15 am

Jack war etwa zwanzig Minuten weg, als die beiden Schwestern die Atemmaske benutzen mussten und es dauerte einige Minuten, bis Shylock japsend Luft holte und wieder in sein Atemmuster zurück fand. Das ganze geschah noch zweimal, bevor Jack kam und Shylock das Mittel spritzte und schon wenige Minuten später wurde sein Atem ruhiger und regelmäßiger.
Acht Stunden später bekam er die nächste Dosis und dazwischen bekam er immer wieder Wasser oder Kamillentee.
Kurz nach der dritten Dosis kam er wieder zu sich, war aber völlig benommen. Er hatte Kopfschmerzen, seine Kehle brannte höllisch und er sah ziemlich verschwommen. Zudem war ihm schwindlig - obwohl er lag - und ihm war übel. Immer wieder nickte er für einige Augenblicke fest.
Ihm war war, doch als er versuchte, die Bettdecke wegzuschieben, damit ihm nicht so warm war, bemerkte er, dass er, wenn auch lockerer, angegurtet war.
Shylock
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Beitrag von Jack Seward am Do Jun 07, 2012 9:03 am

Jack hatte am nächsten Abend seinen Rundgang schnell beendet und war zu seinen Mitarbeitern gekommen. Sie hatten ihre Nachtschicht angetreten.
"Schnell las Jack in der Dokumentationsmappe nach, doch offenbar war nichts weiter geschehen. Er las alles durch und wirkte zufrieden.
Jack legte ihm eine Hand auf die Stirn, sein Patient hatte Fieber.
"Mischt Antibiotika in den Tee.", wies er an, während er eine kleine Schachtel vom Tisch nahm. "Hier.", meinte er, und gab eine Tablette an Bianca weiter, die diese im Tee auflöste.
Jack überprüfte derweil Shylocks Vitalfunktionen, und er nickte.
"Einer von euch bleibt zur seiner Beobachtung hier.", wies Jack an, bevor er sich erhob und das Zimmer verlies, um einen neuen Rundgang zu beginnen.
Jack Seward
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Beitrag von Shylock am Do Jun 07, 2012 9:59 am

Der Tee schmeckte diesmal anders, als sonst, aber er wusste nicht, was es war, war aber zu schwach, um sich dagegen zu wehren. Er trank alles und kurze Zeit ließ derbrennende Schmerz ließen kurz nach und schlief wieder wenige Minuten ein, bevor er wieder für wenige Minuten wach war.
So ging es die ganze Zeit und die Zeit verstrich mit quälender Langsamkeit.
Immer wieder bekam er etwas zu trinken, manchmal war das seltsame Zeug im Tee. Obwohl er nun noch weitere drei Male diese Tropfen und mehrmals diese Tabletten - er war wach genug gewesen, um zu bemerken, dass es zwei verschiedene Sachen waren, die ihm gegeben wurden.
Genaugenommen wurden die Kopfschmerzen stärker, er bekam schlechter Luft und die Wärme wurde noch stärker. Ihm war schlecht und er versuchte wieder, dem Trinken zu entkommen, denn das Schlucken fiel ihm schwer und die Halsschmerzen trieben ihn manchmal die Tränen in die Augen und ihm wurde davon so übel, dass er sich immer fast übergab.
_____________________________________________
Bin mal fies und mach ne Virenerkrankung draus Razz
Shylock
Shylock


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Beitrag von Jack Seward am Fr Jun 08, 2012 1:53 am

Jack war nach dem Aufwachen zu seinen schwierigsten Fällen gegangen. Jenes junge Mädchen hatte sich ihm offenbart. Sie hatte schreckliches erlitten, und Jack war selbst tief betroffen, auch wenn er es ihr nicht zeigte. Er musste stark bleiben, sie brauchte jemanden der ihr halt gab, und das war im Augenblick er. Jack hatte von solchen Fällen gehört, Feetern, die ihre Opfer fütterten und mästeten bis diese schließlich im wahsten Sinne des Wortes platzten. Dieses Mädchen hatte glück gehabt, und war von seiner Schwester, die sie jeden Tag besuchte, gefunden worden.
Das Mädchen hatte ihm erzählt wie es die Tür zu einer Hütte aufgesten hatte, weil es wimmernde geräusche gehört hatte, wie sie ihre große Schwester gefunden hatte, mit einem dicken Schlauch im Mund, die Hände fest an die Liege gebunden, so das es sich nicht wehren konnte. Einen anderen Mädchen wurde das Fett abgepumpt, und seine Patientin hatte dieses schlucken müssen. Jack war schlecht geworden als er das gehört hatte. Er hatte verständniss das das Mädchen seither nichts mehr zu sich nehmen wollte. Ihrer Mutter hatte er es schonend beigebracht, und auch sie hatte sich übergeben müssen. Jack hatte ihr angeboten sie noch eine Weile hier zu behalten.
Langsam, quälend langsam erholte sie sich von den furchtbaren Erlebnissen.
Er hatte sie dann verlassen, als er ihr noch ein Beruhigungsmittel gegeben hatte, nein es war kein Morphium. Dann war er zu Shylock zurückgekehrt.
Dessen Zustand hatte sich dramatisch verschlechtert.
Er hatte sich wohl den Novovirus (oder hieß das Ding Norovirus?) eingefangen als er im diesem Sanatorumshemdchen die Themse entlang spazierte.
Seine Nase lief ununterbrochen, und ihm schien die ganze Zeit schlecht zu sein.
"Als ob ein was nicht reichen würde.", stellte Jack sarkastisch fest.
"Gebt ihm eine halbe Dosis mehr Antibiotika.", wies Jack an, als auch schon das Unglück geschah, und das Laken unter Shylock sich braun färbte.
Seine Schwestern sahen ihn an, und Jack lächelte milde.
"Unser Patient stellt uns ganz schön auf die Probe.", stellte Jack fest, und er half seinen Pflegern wo er nur konnte.
__________________________________________________________________________
o.O also wenn schon denn schon, das volle Program. Siehs als Racheakt für Madame Tussauds. Razz
Jack Seward
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Shylocks Zimmer - Seite 4 Empty Re: Shylocks Zimmer

Beitrag von Shylock am Fr Jun 08, 2012 2:56 am

Da gibt es doch gar nichts zu rächen o.O du weißt aber schon, dass antibiotika bei Viren nicht wirkt, oder? außerdem deutete doch alles eher auf eine Art Pneumonie hin xD egal, hat er halt zwei was xD
Und es heißt NoRovirus, glaub ich
___________________
Shylock bekam die Visite kaum mit. Ihm war heiß und alles klang verzerrt. Er war müde, aber schlafen konnte er nicht, da seine Nase verstopft war und ihm der Kopf schmerzte.
Zumal bekam er nur schwer Luft bekam, was auch der Kuli nicht änderte. Viel mehr verursachte er Schmerzen, wenn er husten musste und ab und an war er von Schleim verstopft und er bekam dann keine Luft.
Er merkte, dass er auf Toilette musste, aber reden konnte er dank Kuli nicht und bewegen konnte er sich dank der Fixierung nicht. Mittlerweile waren seine Muskeln durch die Bewegungslosigkeit ganz verkrampft und schmerzten.
_________________
Der hat seit seit Tagen nichts gegessen - wie kann der da Durchfall haben? XD
Shylock
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Shylocks Zimmer - Seite 4 Empty Re: Shylocks Zimmer

Beitrag von Jack Seward am Fr Jun 08, 2012 10:26 am

o.O sry in Sachen Medizin hab ich gerade eine totale Blockade ._.
__________________________________________________________________________

Jack fühlte seine Stirn, und die war glühend heiß.
Er erhob sich und holte ein Tuch, welches er in Wasser tauchte und auswrang.
Dieses legte er auf Shylocks Stirn.
Jack sah sich um, und er sah das Melissa die Atemmaske noch immer in ihrer Hand hielt.
"Melissa, geben Sie mir bitte die Atemmaske.", wies er seine Krankenschwester an.
Diese reichte sie ihrem Chef, und Jack nahm ein Skalpel aus seiner manteltasche und schnitt ein Stück des Schlauches ab.
Diesen desinfizierte er, ehe er seine Mitasrbeiter bat zurück zu treten.
Dann zog er vorsichtig den halben Kuli heraus, und schob den desinfizierten Schlauch an dessen Stelle. Auch säuberte, deinfizierte und versorgte er die entzündete Wunde am Hals des Patienten. "Gebt ihm Cortison in geringen Dosen.", meinte er.
"Vier Tropfen pro Stunde, und lasst die Fenster weit geöffnet.
"Biance, bringen sie mir zwei Decken, die wir zusammenfalten können.", wies Jack diese an, und Biance eilte hinaus, um Dr. Seward diese zu bringen. Dann falteten sie diese Decken zusammen, und bildeten dann ein V.
Währenddessen hatte der Pfleger André Shylock aufrecht gehalten. Dann legte er ihn ab. Jack schaute zu seinem Patienten, mehr konnte er nicht tun, zumindest im Moment nicht. Also beschloss er seinen ersten wirklichen Rundgang zu beginnen.
Jack Seward
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Beitrag von Shylock am Fr Jun 08, 2012 12:05 pm

Shylock spürte, wie der Kuli aus dem Hals gezogen wurde, was ihm einen brennenden und pochenden Schmerz einbrachte und ihn das Gesicht verziehen ließ. Er spürte, wie wieder irgendetwas inseinenHals gesteckt wurde und schwach versuchte er sich zu wehren.
Als er aufrech gehalten wurde, bekam er seit langem wieder richtig Luft, weshalb er seine eher lächerlichen Wehrversuche einstellen ließ. Er wurde wieder hingelegt, jedoch war er nun halb sitzend und die Frischluft ta gut, denn sie war angenehm kühl, was wohltuend war, da er meinte, unter derr Decke vor Hitze fast zugrunde zu gehen.
Shylock
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Beitrag von Jack Seward am Fr Jun 08, 2012 12:13 pm

Das Cortison half, und in den nächsten Nächten verbesserte sich Shylocks Zustand zusehendst. Zumindest lief er nicht mehr Gefahr innerhalb der nächsten 30 Minuten zu sterben, wenn man ihn länger als eine Stunde allein lies. So widmeten sich Jack und seine Mitarbeiter, wieder mehr den anderen Patienten zu, und sie sahen nur hin und wieder nach ihrem einstigen Sterbekandidaten. Jack konnte zudem Fortschritte bei seiner Feeter- Patientin verzeichnen, was diesen sehr freute. Entsprechend gut gelaunt sah er eines Nachts nach Shylock, den Luftröhrenschnitt hatte er inzwischen entfernen und heilen können. Sein Patient atmete wieder selbstständig.
Jack hatte ihm einen sogenannten Atemtrainer gegeben, den er regelmäßig benutzen sollte.
Er hatte André angewiesen stündlich nach zu sehen ob Shylock auch tat was man ihm sagte, Jack hatte da seine erheblichen Zweifel.
Jack Seward
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Beitrag von Shylock am Fr Jun 08, 2012 12:37 pm

Shylock fühlte sich langsam besser, was sichaber lediglich physisch zeigte. In dem Maße, in dem er genaß, begann er wieder das Essen und Trinken zu verweigern - was das Ursprungsproblem war, weshalb er überhaupt erst in den Sanatorin gelandet war.
Natürlich benutzte er das seltsam anmutende Gerät nicht.
Shylock
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Beitrag von Jack Seward am Fr Jun 08, 2012 12:58 pm

Jack lehnte wie so oft am Türrahmen, und natürlich entging ihm nicht das Shylock sein Essen nicht angerührt hatte.
"Was glauben Sie was es ihnen bringt wenn Sie Ihre Nahrungsaufnahme verweigern?", fragte Jack ruhig, und er trat an das Bett heran.
"Das wir Sie nicht sterben lassen müsste Ihnen doch nun langsam mal klar sein.",
stellte er fest. Seine Mitarbeiter waren diesesmal in anderen Zimmern, und kümmerten sich um die Patienten dort.
Jack Seward
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Beitrag von Shylock am Fr Jun 08, 2012 10:20 pm

"Und wer gibt Ihnen das Recht zu entscheiden, wer sterben darf und wer nicht? Meine Frau starb vor Zwanzig Jahren, nun meine Tochter - ich warte sicher keine zwanzig Jahre, um zu ihnen gekommen", meinte er. Es war seltsam, den Namen des Gottes auszusprechen, des Shylocks Leben lang allgegenwärtig war und den er nun so lange völlig vernachlässigt hatte.
"Aber das verstehen Sie nicht", stellte er fest und starrte weiter zur Decke.
Shylock
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Beitrag von Jack Seward am Sa Jun 09, 2012 12:46 am

"Ich bin Arzt. Ich habe vor Jahren einen Eid geschworen, Leben zu retten, mit allen Mitteln die mir zur Verfügung stehen, und mir stehen sehr viele Mittel zur Verfügung", erwiederte Jack nur und er sah ruhig zu seinem Patienten.
"Ich verstehe Sie sehr wohl. Auch ich habe vor mehr als zehn Jahren meine Frau und meine Kinder verloren. Ich weis wie es sich anfühlt.", meinte Jack.
Jack trat zum Fenster und öffnete dies, um den Sauerstoffgehalt in diesem Zimmer zu erhöhen. Und wie sein Kollege neulich so schön festgestellt hatte,
Kälte wirkte sehr belebend.
Jack Seward
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Beitrag von Shylock am Sa Jun 09, 2012 1:06 am

"Wurden sie auch gleich ruhig gestellt, wenn sie weinten oder beteten. Wurde ihnen alles genommen und verboten, Kraft aus ihrem Glauben zu schöpfen? Wurden alle Erinnerungsstücke verbrannt oder verkauft? Mein Ehering brachte einem Pfleger einen wirklich schönen Gehstock ein", meinte er zynisch.
"Wenn sie etwas oder jemand hatten, wo sie Halt fanden, dann behaupten sie nicht, mich zu verstehen", sagte er und genoss die Frischluft.
Shylock
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Beitrag von Jack Seward am Sa Jun 09, 2012 2:01 am

Jack seufzte lautlos, er erinnerte sich zurück an jene Nacht, in der er seine Familie gefunden hatte. Seine Frau hatte offenbar noch versucht ihre Kinder zu beschützen und um sie zu kämpfen. Sie hatte noch immer ihre Scheere in der Hand gehabt, als er ihren toten Körper gefunden hatte. Ihre gemeinsammen Kinder lagen neben ihr, blutende Hälse, und blaue Lippen.
Jack kroch ein eisiger Schauer über den Rücken, wenn er an diese Nacht dachte.
Er hatte damals einen Halt gehabt, sein bester Freund war zu ihm gekommen, und er hatte ihn beruhigt. Es traf ihn zu hören was seinem Patienten wiederfahren war, das ihm alles genommen wurde. Es gab Sanatorien und Sanatoriumsleiter die ihren Posten zu unrecht hatten. Jack hatte schon oft überlegt ob er nicht eins dieser Sanatorien aufkaufen und umstrucktorieren sollte. Um den Patienten dort ein besseres Leben, oder gar die reelle Chance auf Heilung zu ermöglichen. Allerdings hatte er bislang stets die Finger davon gelassen. "Es tut mir Leid wie Ihnen mitgespielt wurde.", meinte Jack nur.
In solch einer Phase konnte er nicht viel für ihn tun.
Mit seiner Trauer musste er allein fertig werden, da konnte einem keiner helfen.
Das wusste Jack nur zu gut aus eigener Erfahrung.
Jack Seward
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Beitrag von Shylock am Sa Jun 09, 2012 3:09 am

Shylock sah Jack einige Zeit an, bevor er zum Fenster hinaussah. Zumindest hatte er offenbar nichts gegen Juden. Vielleicht hatte er es aber nur nicht bekommen?
Es wurde zumindest Zeit, dass er sich Jahwe wieder zuwandte... Aber er hat weder Gebetsschal noch Kippa und auch kein Tiflin. Zudem fehlte ihm alles, um den Sabbat zu ehren. Wäre nicht vor drei Jahren Simon weggezogen, hätte er all das bei ihm kaufen können, wenn er denn Geld hätte...
Shylock
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Beitrag von Jack Seward am Sa Jun 09, 2012 4:18 am

Na toll was soll ich jetzt auf sowas schreiben? *Jack wieder auf Rundgang schicken geht* Razz
__________________________________________________________________________

Jack sah noch eine Weile zu seinem Patienten.
Er hatte nichts gegen ihn und seinen Glauben, wenn er ihm doch nur seinen Lebenswillen zurückgeben konnte.
Aber was wusste Jack eigendlich über ihn, außer das er jüdischen Glaubens war, und er seine Tochter verloren hatte?
Jack überlegte, was hatte ihm damals geholfen?
Er seufzte lautlos, Abraham hatte ihm damals anhand der Wunden von Ramona und ihren Kindern erklärt das Vampire nicht nur in Schauermärchen existierten,
sondern sie tatsächlich unter ihnen weilten und des Nachts umherstreiften.
Toll, das half Shylock nun wirklich nicht weiter.
Und vorschlagen seiner Arbeit nachzugehen kam auch nicht in Frage, er würde argumentieren das keiner ihn einstellen würde, und sie wussten Beide das er recht hatte. Jack sah ebenfalls zum Fenster hinaus. Normalerweise gab es Angehöroge die er in seine Arbeit einbeziehen konnte, doch sein Patient schien keine mehr zu haben.
Und was jetzt?
Jack Seward
Jack Seward


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Beitrag von Shylock am Sa Jun 09, 2012 7:10 am

Gute Frage xD
____________________
Shylock spürte, dass Jack noch immer da war.
Er wusste aber auch nicht, was er noch sagen sollte. Der Arzt konnte ihm nicht helfen. Er verstand ihn einfach nicht.
Was nun? Hier herrschte tödliche Langeweile. Normalerweise ist er zu seiner Jessica und hatte ihr von seinem Tag erzählt und sie hatten dann gemeinsam gerscherzt. Aber Jessica lebte nicht mehr. Er konnte auch nicht seine Akten ordnen, den Laden fegen - es gab nichts, was er tun konnte, außer da liegen und Hungern.
Shylock
Shylock


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Shylocks Zimmer - Seite 4 Empty Re: Shylocks Zimmer

Beitrag von Jack Seward am Sa Jun 09, 2012 11:07 am

Was soll ich dir denn auf so einen Post antworten? Jetzt frag ich, darf ich meinen Post von oben kopiern? XD
_________________________________________________________________________

Jack verlies das Zimmer, er ahnte das er nur stören würde. Also machte er die Tür hinter sich zu, und ging ein paar Zimmer weiter, zu einem anderen Patienten, und kümmerte sich um ihn. Er wurde gerade an ein neues Medikament gewöhnt, weshalb er ihn zur Beobachtung noch im Sanatorium gelassen hatte.
Als auch diese Visite vorrüber war, lief Jack etwas ziellos durch die Gänge, sein Patient Shylock lies ihm keine Ruhe.
Melissa kam gerade aus einem Zimmer, und sie sah ihren Chef etwas Planlos herun gehen.
"Dr. Seward?", fragte sie ihn, und Jack blieb stehen und sah sie an.
"Wie kann ich Ihnen helfen?", fragte Jack und Melissa senkte den Blick.
"Mir geht das Schicksal dieses Mannes nicht aus dem Kopf, Shylock.", gab sie zu und Jack lächelte sie wohlwollend an.
"Mir auch nicht, wenn ich ehrlich bin."
"Was gescheiht mit ihm wenn er entlassen wird?", fragte Melissa und Jack seufzte leise und sah sie an.
"Ganz ehrlich, er wird sich gehen lassen, vor sich hin vegitieren, und irgendeiner wird ihn wieder aufsammeln, ihn in irgendein Sanatorium bringen wo er misshalndelt wird, und der Teufelskreis beginnt von neuem.", prophezeihte Jack und auch ihm gefiel das nicht.
"Aber können wir den gar nichts tun?"
Jack schüttelte den Kopf, "Ich fürchte nein. Ich grübel schon die ganze Zeit darüber nach wie wir ihm helfen können. Er sieht keinen Sinn mehr in seinem Leben."
"Und wenn seinem Leben ein neuer Sinn gegeben wird, eine Arbeit der er sich widmen kann."
Jack nickte, "Ja, das war auch meine erste Lösung, er hat Bankwesen studiert, kennt sich im Geldgeschäft aus, solche Leute werden immer gebraucht.
Nur ist es nicht so einfach. Wissen Sie Melissa, Shylock kam als Gast zu mir, bevor mein Sanatorium zerstört wurde. Auch wenn man es ihm nicht ansieht, er ist jüdischen Glaubens, und ich muss Ihnen sicher nicht erklären weshalb es für ihn daher schwieriger ist Arbeit zu finden.", meinte Jack, und Melissa senkte den Blick.
"Weshalb sind nur alle so Judenfeindlich?"
"Ich verstehe es selber nicht.", gab Jack zu.
Beide verharrten eine Weile schweigend, bis Melissas Miene sich aufhellte.
"Sagen Sie Dr. Seward, und wenn Mister Shylock hier bei uns arbeitet?"
Jack sah seine Krankenschwester an, runzelte seine Stirn, ehe er leise lachte.
"Als Unterstützung für Miss Brixton? Sie haben ja Ideen.", meinte Jack leise lachend, und Melissa stimmte in das fröhliche Lachen mit ein.
Jack Seward
Jack Seward


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Beitrag von Shylock am Sa Jun 09, 2012 11:46 am

Lass mich raten: so ein totales Mannweib? XD
____________________
Shylck inzwischen seinen Gedanken nach, die nicht ausschließlich aus Suizidgedanken bestanden. Nur was sollte er tun? Eine Anstellung fand er nicht, er hatte kein Geld, um seinen Geldverleih neu aufzubauen und eine Familie hat er nicht mehr.
Was sollte er noch? Es gab keinen Platz mehr für ihn , ganz gleich, wo er suchte.
Shylock
Shylock


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