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Falkenburg

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Re: Falkenburg

Beitrag von Sir Percy Blakeney am Sa Apr 23, 2011 11:01 am



Antony hatte inzwischen Tierblt getrunken, als Leila hereingestürmt kam.
Er bemerkte Lailas blutige Hand.
"Laila, was ist geschehen", fragte er sie besorgt und ging zu ihr.

Sir Percy Blakeney


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Re: Falkenburg

Beitrag von Laila Faye Alcatraz am Sa Apr 23, 2011 11:19 am

Laila sah seinen besorgten Blick auf ihre Hand und winkte ab.
"Ich nicht mein Blut", meinte sie gleichgültig.
"Ich habe nur dafür gesorgt, dass ein Kinderschänder weniger sein Unwesen treibt."
Sie ging zur Spüle und begann, ihre Hand zu säubern.
"Ich habe Ilias dabei ertappt, wie er mich betrogen hat", erzählte sie dann etwas leiser.
"Ist vielleicht auch besser so, sollten wir innerhalb dieser Woche zurück kommen."
Sie zuckte ungerührt die Schultern und trocknete ihre Hand ab.
"Und, was hast du so gemacht?"
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Laila Faye Alcatraz


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Re: Falkenburg

Beitrag von Sir Percy Blakeney am Sa Apr 23, 2011 11:32 am

Antny hörte ihr schweigend zu.
"Ich habe gelesen", meinte er, musterte sie aber weiter.
"Willst du reden?", fragte er sie dann. Sie wirkte zwar ruhig, aber er glaubte nicht, dass sie das wirklich war.
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Sir Percy Blakeney


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Re: Falkenburg

Beitrag von Laila Faye Alcatraz am So Apr 24, 2011 8:40 am

Laila drehte sich um und klammerte sich mit ihren Händen an die Holz Platte hinter ihr, während sie sich leicht zurücklehnte und die Arme durchstreckte.
"Ich wüsste nicht, was man da noch reden sollte", antwortete sie vollkommen ruhig und gelassen.
"Hast du in dem Buch eine Legende gefunden, die du noch nicht kennst?", fragte sie dann freundlich.
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Laila Faye Alcatraz


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Re: Falkenburg

Beitrag von Sir Percy Blakeney am Mi Apr 27, 2011 11:11 am



Antony schüttelte leicht den Kopf.
"Verschiedene Ausführungen, aber die gleichen Legenden", gab er zu.
Wenn Laila nicht reden wollte, würde er sie sicher nicht zwingen.
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Re: Falkenburg

Beitrag von Laila Faye Alcatraz am Mi Apr 27, 2011 11:44 am

Laila sah ihn einen Moment lang undurchdringlich an.
"Weißt du eigentlich was für eine traurige Erscheinung du sein kannst, Antony?", fragte sie dann völlig unverblümt.
"Du hast eine unglaubliche Ausdauer, du sucht trotz allem immernoch nach eine Möglichkeit zurück. Weißt du was? Du hast dir heute eine Auszeit verdient. Irgendwo wird immer getanzt und den Ort werde ich ausfindig machen und dich dann unter Leute bringen. Außerdem möchte ich mal wieder stilvoll jagen - nicht von einem Blutspender trinken und auch nicht von einem Perversling, dem ich ohnehin das Herzherausreißen werde. Allerdings muss ich zu geben: Je bunter es der Mensch treibt, desto besser schmeckt sein Blut. Leute, die ein reines Gewissen haben, schmecken doch recht fad. Mach dich bereit, heute Abend sind wir irgendwo eingeladen - oder auch nicht, dann schmuggel ich uns rein. Und wenn du magst, werde ich dir zeigen, wie es geht, wie man jagt."
Sie lächelte listig. Ja, sie hatte schon vor Jahren die Lust am Trinken verloren, doch sie musste. Das Blut, das sie immer herschrieb schmeckte nicht und sie wollte keine Tiere umbringen, also beschloss sie doch, Menschen zu jagen. Sollte etwas schief gehen, hatte sie sich zu Beginn immer die Bösen ausgesucht, doch mit der Zeit lernte sie, es zu kontrollieren und mit ihren Opfern zu spielen. Manchmal blieb sie eine ganze Woche an einem Ort, nur um sich in das Intrigenspiel zu vertiefen, das sie um ein paar Menschen gesponnen hatte. Schelmischerweise nannte sie sich vor diesen immer Puck.
Und ehe sie sich versahen, ging es in ihrem Leben richtig kunterbunt und einjeder diente ihr mal als Abendessen. Oder Snack. Und erst, wenn sie die Lust verlor lies sie zu, dass sich alles wieder aufklärte, alles ein Happy End nahm und sie zog weiter. So dachte sie sich Geschichten aus und lies sie zu ihrem Amüsement Wahrheit werden. Menschen waren so herrlich unwissend und schwach. Ganz ausgezeichnete Spielzeuge!
Und so eine Feier war der perfekte Ausgangspunkt für ein weiteres Spiel.
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Re: Falkenburg

Beitrag von Sir Percy Blakeney am Mi Apr 27, 2011 11:58 am



"Ich tanze nicht gern und ich trinke nicht von Menschen, das weißt du", erwiderte er.
"Wir können gern irgendetwas machen, aber ich meide große Menschenmassen. Bei so vielen Menschen fällt es mir noch immer schwer, mich zu beherrschen", gab er zu.
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Sir Percy Blakeney


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Re: Falkenburg

Beitrag von Laila Faye Alcatraz am Mi Apr 27, 2011 1:21 pm

"Wenn du von Menschen trinken würdest, könntest du dich besser beherrschen, ich schaff das doch auch", konterte Laila ungerührt.
"Aber gut. Ich kann zwar deine moralischen Probleme nicht verstehen - immerhin ziehst du es vor, unschuldige Tieere zu töten, statt Mördern und Gewalttätern, die noch vielen Menschen Leid antun werden, wenn wir sie nicht stoppen -, doch ich akzeptiere deine Entscheidung. Aber Sie wie du jetzt aussiehst, nein, das kann ich nicht so lassen. Würde ich dir einen Spiegel vorhalten, dann würdest du entweder zu Tode erschrecken odfer gleich dein Heil in der Flucht suchen. Nein, nein."
Sie nahm seine Hände sanft in ihre und sah ihm ruhig in die Augen.
"Du siehst müde und verzweifelt aus und mager und ausgezehrt, wenn man das bei einem Vampir überhaupt so sagen kann. Aber selbst für einen Sohn der Nacht siehst du äußerst ungesund aus. Hönn dir mal eine Pause. Lass dich von mir ablenken. Sag mir, worauf die Lust hättest. Wir könnten spatzieren gehen, wenn du schon auf keine Feier möchtest, aber ich sollte dich hier wirklich rausbringen. Es tut dir eindeutig nicht gut, die ganze Zeit dich hier zu vergraben. Du bist nicht dafür geschaffen."
Sie lächelte ihn leicht an und ging mit ihm wieder in die Wohnstube, wo sie eines der Bücher zur Hand nahm und sanft streichelte.
"Sie sollten nicht die ganze Zeit hier in den Kisten sein. Wir sollten sie einsortieren, damit man sie besser sehen kann. Wer möchte schon gerne versteckt werden."
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Re: Falkenburg

Beitrag von Sir Percy Blakeney am Do Apr 28, 2011 12:11 am



Anony nickte leicht.
"Dann werden ir aber noch Regale brauchen. Ich weiß sonst nicht mhr, wohin mit den Büchern", gab er zu.
Das stimmte. Die fünf Regale waren zum Bersten voll.
"Dann lass uns einen Spaziergang machen", meinte er schließlich.
Er hatt sich seit er ein Vampir war, von größeren Menschenansammlungen fern gehalten, einfach weil sich früher oder später immer irgendwer verletzte und er in diesem Fall niemanden verletzen wollte.
Einml hatte er die Beherrschung verloren und dass die Leute überlebt hatten, war nur dem Umstand zu verdanken, dass er zu ungeduldig war und sie nicht völlig ausgesaugt hatte, aber es waren etliche gebrochene Knochen gebrochen geworden.
Das war nun fast vierzehn Jahre her und Laila hatte mit ihrer Gabe das größte Chaos beseitigt, aber seitdem hatte er es fast völlig vermieden, bei großen Menschenmengen zu sein.
Den Markt besuchte er immer gleich nach Ladeneröffnung, wenn es noch recht still warund ging nur mittags, oder nachts durch die Stadt spazieren, wenn es recht ruhig war.
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Re: Falkenburg

Beitrag von Laila Faye Alcatraz am Do Apr 28, 2011 12:41 am

"Ich werde welche herschreiben", versprach Laila mit einem Lächeln.
"Nun komm. Hier ist deine Jacke. Und keine Sorge, sollten wir doch auf eine größere Menschenansammlung treffen. Ich bin ja da und obwohl du älter bist, bin ich durch das Menschenblut stärker, ich werde dich schon zurückhalten können. Wir können ja geradewegs aus der Stadt raus."
Sie zog selbst ihren weiten, dunkelbraunen Mantel an und hakte sich dann bei ihm unter.
"Wie ist es, wenn du diese Träume hast?", fragte sie leise als sie ein stück vom Haus weg waren.
"Ich meine, diese Träume von der Zukunft. Du meintest, du hättest geträumt, ich hätte das gesagt, was ich dann schlussendlich auch gesagt habe."
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Re: Falkenburg

Beitrag von Sir Percy Blakeney am Do Apr 28, 2011 1:36 am

"Es ist... wie ein Theaterspiel. Ich sehe es alles detailgenau und kann mich an jedes Wort erinnern. Es ist nicht nur ein Dejâvu, sondern wie eine genaue Wiederholung. Gut, manchmal ändert sich etwas, wie zusätzliche Personen oder ähnliches. Ich glaube, die Zukunft ist nicht völlig festgelegt", gab er zu.
"Nur kann ich das nicht steuern. Ich träume plötzlich davon. Manchmal sind es auch Dinge die nichteinmal mich irgendwie betreffen", fügte er hinzu.
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Re: Falkenburg

Beitrag von Laila Faye Alcatraz am Do Apr 28, 2011 1:51 am

Laila hörte ihm schweigend zu und nickte leicht.
"Ja, vielleicht ist es deine Gabe. Dann müssen wir herausfinden, wie du sie kontrollieren kannst."
Sie sah zu ihm und lächelte ihn leicht an. Inzwischen waren sie am Wald, weshalb sie ihn loslies. Sie hatte sich bei ihm eingehakt, um ihn zurückhalten zu können, aber hier war das nicht mehr nötig.
"Und du hast geträumt, dass wir wieder zurückkommen. Was genau hast du gesehen und gehört?", fragte sie ihn leise, aber auch neugierig.
"Also, erzähl es mir nur, wenn es dich nicht stört."
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Re: Falkenburg

Beitrag von Sir Percy Blakeney am Do Apr 28, 2011 2:19 am



"Es stört mich nicht", erwiderte er.
"Wir waren im Hortus und Percy sah unglaublich erfreut aus. Er hatte noch genau so aus, wie andem Tag, als wir verschwunden sind und auch Lestat und Chauvelin. Daher denk ich, dass da nur ein paar Stunden verstrichen. Percy nahm dich in den Arm, aber du schienst unentschlossen zu sein, während Lestat sehr wütend aussah. Er hatte so ein merkwürdiges, altes Buch in der Hand, das aussah, wie die, die die Magier hatten. Chauvelin nahm Lestat und verließ mit ihm den Garten. Danach bin ich aufgewacht", erzählte er.
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Re: Falkenburg

Beitrag von Laila Faye Alcatraz am Do Apr 28, 2011 3:05 am

Laila nickte nachdenklich.
"Naja, nach deiner Beschreibung nehme ich an, dass es Lestat war, der uns weggeschickt hat - und der uns auch wieder herholt, schließlich hatte er das buch und ich bin mir ziemlich sicher, dass das Buch der Schlüssel ist. Wenn es ein Magiebuch ist, dann macht das alles Sinn."
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Re: Falkenburg

Beitrag von Sir Percy Blakeney am Do Apr 28, 2011 4:32 am



"Ja, das glaube ich auch", meinte er.
"Aber Lestat wird stur sein und jede Minute, die dort vergeht, bedeuten hier womoöglich Tage", gab Antony zu Bedenken.
"Für die anderen sind wir also erst wenige Stunden verschwunden und nicht schon 25 Jahre."
___________________
waren doch 25, oder?
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Re: Falkenburg

Beitrag von Laila Faye Alcatraz am Do Apr 28, 2011 4:41 am

Eigentlich 20, aber 25 ist noch besser, weil zuerst waren es ja 15 Jahre und dann war sie 5 Jahre weg, aber so ist das noch besser
___
Laila nickte leicht.
"Ich weiß, dass die Zeit in anderen Welten oft anders verläuft", antwortete sie leise.
"Ich dachte einmal, ich hätte mich für 3 Jahre weggeschrieben, aber es waren nur 3 Monate."
Sie zuckte die Schultern.
"Aber du weißt, dass wir so wohl noch ein paar Jahre hier sitzen? Ich denke nicht, dass wir irgendetwas tun können. Wir sollen uns auch noch anderen Geschäftigungen zuwenden, als einen Weg zurück zu suchen. Was denkst du? Das Leben geht nunmal weiter."
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Re: Falkenburg

Beitrag von Sir Percy Blakeney am Do Apr 28, 2011 5:09 am



"Du hast sicher recht", gab er zu.
"Aber ich habe Angst, mich zu sehr einzuleben, nur um dann plötzlich zurückgeholt werden", gab er zu.
"Ich will mich hier nicht zu sehr an diese Welt binden und dann lötzlich wieder in unserer landen", erkläre er.
"Vielleicht suche ich deshalb nach einem Weg zurück. Ich habe schon seit Jahren nicht den kleinsten Fortschritt gemacht", gestand er.
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Re: Falkenburg

Beitrag von Laila Faye Alcatraz am Do Apr 28, 2011 5:46 am

Laila betrachtete ihn schweigend, dann setzte sie sich auf einen von Moos überwucherten stein.
"Komm, setz dich zu mir", forderte sie ihn sanft auf.
"Sag mir, was unterscheidet diesen Wald von den Wäldern unserer Welt? Und du kannst es nicht wissen, deswegen sage ich es dir: Die Menschen dieser Welt unterscheiden sich kein bisschen von denen unserer Welt. Die Tiere unterscheiden sich nicht, ja nichtmal die Architektur oder die Sprache unterscheiden sich. Es ist nur die Tatsache, dass dort Vampire sind. Wir beide hätten auch genausogut in dieser Welt geboren werden können. Es ist eine interessante Vorstellung."
Sie nahm wieder sanft seine Hand und zeigte ihm die Bilder, die ihr bei diesem Gedanken kamen.
"Es ist reiner Zufall, dass wir nicht hier geboren wurden. Es ist reiner Zufall, dass wir nicht in irgendeiner anderen Welt geboren wurden, die so ist wie diese oder unsere. Also haben wir uns eigentlich hier schon eingelebt, weil wir uns in unserer Welt eingelebt haben."
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Re: Falkenburg

Beitrag von Sir Percy Blakeney am Do Apr 28, 2011 6:54 am



Antony schüttelte leicht den Kopf.
"Dann wären wir keine Vampire", entgenete er.
"Und allein, weil wir die einzigen Vampire hier sind, komme ich mir fehl am Platz vor.
Wir würden hier ewig mit den Menschen zusammenleben, aler paar Jahre umziehen und die Freunde, die wir finden, würden wir früher oder später auf immer verlassen. Ich habe darauf geachtet, um nicht Freundschaft mit einen Menschen zu schließen, denn ich hänge dann immer sehr an diesen undsie jedes Mal wieder zu überleben würde ich nicht ewig aushalten und nie eue Leute kennen zu lernen, genauso wenig. Vielleicht ist diese Welt unsere, aber sie ist nicht unsere", entgegnete er.
"Ich weiß, dass ich es mir vielleicht unnötig schwer mache, doch kann ich nicht einfach hier leben, als hätte es unsere Welt nie gegeben", gab er zu.
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Re: Falkenburg

Beitrag von Laila Faye Alcatraz am Do Apr 28, 2011 8:04 am

"Du machst es dir wirklich sehr schwer. Was denkst du, welcher bei den verständigen Mädchen in der Stadt beliebter wäre? Der stadtbekannte Frauenheld und Macho oder der geheimnisvolle Fremde, bvon dem man nichts weiß?"
Dann seufzte sie aber leise.
"Antony, du bist wirklich einfach nur ein trauriges Bild. Du bist so sehr darauf bedacht, dich bloß nicht unglücklich zu machen, dass du auch kein Glück zulassen kannst. Ich sag dir eines: Unglückliche Zeit ist verschwendete Zeit. Schau dir mal mich an. Heute Morgen wurde ich von meinem Geliebten betrogen, hab mit ihm Schluss gemacht und liege ich jetzt etwas heulend in meinem Bett? Nein, ich hab mich gleich wieder ins Leben gestürzt. Was würde es auch bringen, zu heulen? Es würde sich an der Tatsache nichts änderen und ich wäre nur unglücklich - und darauf habe ich keine Lust."
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Re: Falkenburg

Beitrag von Sir Percy Blakeney am Do Apr 28, 2011 8:36 am

Wer war es nur, die dafür gesorgt hat, dass er nicht mehr verletzt werden will? xD
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"Ich glaube, du verdrängst das lediglich oder hast ihn nicht wirklich geliebt. Denn so etwas wischt man nicht einfach beiseite", erwiderte Antony.
"Tut mir Leid, wenn das zupersönlich war", entschuldigte er sich.
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Re: Falkenburg

Beitrag von Laila Faye Alcatraz am Do Apr 28, 2011 8:54 am

Stimmt auch wieder...Aber jetzt wäre ja die Möglichkeit für ihn, das zu ändern. Er hat ja nie versucht, sie von sich zu überzeugen - er kann doch auch nicht erwarten, dass sie zu ihm rennt und sagt "Du bist mein Traummann" oder?
___
"Nein, nein, das ist schon in Ordnung", meinte Laila gutmütig, als er sich entschuldigte.
"Also gut, reden wir darüber. 'Ich weiß nicht was es da zu reden gäbe, aber bei dem Thema scheinst du aufzutauen."
Laila setzte sich so hin, dass sie ihn gut ansehen konnte.
"Nun, du meintest, ich hätte ihn nicht richtig geliebt. Nun, Antony, geliebt habe ich ihn durchaus - doch was "richtig lieben" ist, müsste man definieren. Aber vielleicht bin ich auch einfach zu wütend, um verletzt zu sein. Nein, eine Rache plane ich nicht."
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Re: Falkenburg

Beitrag von Sir Percy Blakeney am Do Apr 28, 2011 11:14 am

Erst lass ich die Woche verstreichen, dann sieht Antony auch mal ein, dass die größt Loyalität auch ihr Ende Hand. Aber Laila muss da mithelfen xD
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Antony nickte leicht.
"Ich mache mir Sorgen um dich und will vielleicht deshalb wissen, was passiert ist", meinte er ehrlich.
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Re: Falkenburg

Beitrag von Laila Faye Alcatraz am Do Apr 28, 2011 11:26 am

Ok XD
___
Laila sah ihn sanft an.
"Naja, im Detail?"
Sie überlegte kurz, nahm dann aber einfach seine Hand, um ihm zu zeigen, was in dem Moment in ihr voergegangen war.
Sie zeigte ihm, wie sie die Treppen zu dem Zimmer in freudiger Erwartung hinaufstieg und sie sie sich dann fühlte, wie von einer eiskalten Sturzflut Wasser erwischt, als sie die beiden Blondinen mit ihrem Geliebten im Bett turnen und stöhnen sah und hörte. Sie lies ihn fühlten, wie verraten sie sich in dem Moment fühlte und wie unglaubliche Wut in ihr Aufstieg, sodass sich die Worte von selbst geistig schrieben und ihre Lippen verliesen, wie verwüstet das zimmer aussah und wie sie kehrt machte und runter lief, wie Ilias ihr folgte und wieder dieser Satz "Es tut mir wirklich aufrichtig leid, aber versteh doch: Ich bin ein Mann und habe nunmal gewisse Bedürfnisse!"
Das hatte ihr den Rest gegeben und sie hatte ihm einen Stoß gegeben, dass er wohl auf der anderen Seite des Meeres erst aufgekommen war. Dann, wie sich alles gelegt hatte, wie die kühle, selbstbeherrschte, egoistische Laila übernommen hatte, wie sie alles wieder in Ordnung geschrieben hatte, sodass Illias wieder vor ihr stand und sie ihm einen kalten, desinteressierten Blick zuwerfen konnte, ehe sie ging und dann die Gedanken dieses Vergewaltigers las, der sie zunächst in eine dunkle Gasse zerrrte, ehe sie ihn leer trank und das Herz herausriss, um es in ihren Händen zu zerquetschen, wie sie langsam aber sicher nur noch Kälte und ein taubes Gefühl empfand, was das Geschehene anging.
Laila zog sich wieder zurück und sah ihn völlig ruhig an.
"Jetzt weißt du, was passiert ist."
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Re: Falkenburg

Beitrag von Sir Percy Blakeney am Do Apr 28, 2011 11:38 am



Antony ließ alles auf sich wirken.
Es tut mir Leid, dass es so gekommen ist", meinte er.
Sie schwiegen beide einige Zeit, bevor sie weiterginen.
________________________
Wenn du willst, kannst du einen Zeitsprung machen.
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Re: Falkenburg

Beitrag von Laila Faye Alcatraz am Do Apr 28, 2011 12:36 pm

"Es ist in Ordnung", meinte Laila leise und irgendwann gingen sie weiter.
Eine Woche verging, zwei, drei.
Laila hatte wieder begonnen ihre Spielchen zu spielen - sehr zu Antonys Missfallen, wie er immer wieder sagte.
"Weißt du, du bist richtig süß, wenn du versuchst, die Menschen vor mir zu schützen", bemerkte sie lächelnd.
"Ich tu ihnen doch nichts Böses. Ich stifte nur hier und da kurz Verwirrung, amüsiere mich - und du würdest dich auch amüsieren, würdest du dich darauf einlassen -, trinke vielleicht ein paar Schlucke von ihnen und dann führe ich alles zu einem Happy End, viel besser als sie es sonst haben würden."
Sie nahm seine Hände, legte den Kopf schief und lächelte leicht.
"Um genau zu sein, mache ich ihr Leben einfacher. Stell dir vor, das würde jemand bei uns amchen. Wir hätten wesentlich simplere Probleme."
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Re: Falkenburg

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